Dungeon Saga #2

Veröffentlicht: Januar 26, 2018 in Allgemein, Dungeon Saga

Wie angekündigt, dreht sich der Beitrag heute um die besonderen bzw. Boss-Monster des Grundspiels.

Da wäre zum einen die Banshee. Ein körperloses Geistwesen, welchem mit herkömmlichen Waffen nicht beizukommen ist. Ich habe die nicht mehr ganz so junge Dame entsprechend der Vorlage in blau gehalten. Verschiedene Washes und einfache Highlights sorgen für nette Farbverläufe und eine gewisse Tiefe.

Als nächstes hat der Nekromant Mortibris Farbe bekommen. Er ist der Urheber der untoten Plage, die die Helden zu ergründen suchen. Bis auf den Umhang, der etwas sonderbar geformt ist, ein tolles Modell, das viel Spaß beim Malen gebracht hat. Ich konnte mich ein wenig mit Farbverläufen und Lichteffekten an Hand, Augen und den Bodenkacheln austoben und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Ich habe mir erlaubt, eines der Bilder auch mit einem digitalen Lichteffekt zu versehen… Es bleibt aber eine kleine Spielerei, da ich mir nicht sicher bin, ob ich das wirklich gut finde. 😉

 

Der untote Zwergenkönig war aufgrund seines sehr leicht zu biegenden Hammers und einigen „fitzeligen“ Stellen herausfordernder zu bemalen, ging aber dennoch gut von der Hand. Im Hinblick auf die Schergen aus Teil 1 meines Projektes, habe ich auch hier ein verwittertes Aussehen erreichen wollen, ohne den königlichen Glanz vergangener Tage gänzlich zu verdecken.

 

Zu guter Letzt, der Zombietroll-Schamane. Ähnlich den beiden anderen Trollen, hat er gedeckte und einfache Farben bekommen. Die Haut ist etwas anders bemalt, um ihn von seinen beiden Lakaien noch weiter abzugrenzen.

Weitere Bilder, unter anderem ein Gruppenbild der 4 gibts wie immer in der Flickr-Galerie.

 

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Dungeon Saga #1

Veröffentlicht: Januar 20, 2018 in Allgemein, Dungeon Saga

Zombies von meiner Malliste zu streichen, hat leider nicht ganz so gut geklappt, aber ich hatte spontan Bock auf das Dungeon Saga Projekt und es sind ja auch nur ganz wenige… Wenn einen die Muse mal küsst, sollte man nicht „nein“ sagen.

Wer Dungeon Saga noch nicht kennt, es handelt sich dabei um Mantic´s Kickstarter-finanzierten Dungeon Crawler der alten Schule. Sprich: Eine Gruppe von Helden schnetzelt sich durch diverse namensgebende Dungeons, sammelt dabei Schätze, erfüllt diverse Aufträge usw. Zu diesem Brettspiel sind bereits diverse Erweiterungen in englischer Sprachausgabe erschienen und sogar Gamebooks (Spielbücher ala Lone Wolf) werden dem geneigten Leser feilgeboten.

Auch wenn die englischen Veröffentlichungen zahlreicher sind, bin ich doch immer geneigt, deutsche Versionen zu kaufen, um den hiesigen Markt zu unterstützen. Daher hab ich mich auch für die hierzulande erhältliche Ausgabe entschieden, die immerhin schon die 1. Erweiterung enthält. Die deutsche Version von Dungeon Saga kommt in einer richtig geilen Aufmachung daher. Die komplette Spieleschachtel ist nämlich in Form eines dicken Buches gehalten! Nicht nur von Außen sieht das Ganze klasse aus, sondern auch das Innenleben ist zum Bersten gefüllt. Aber ich will mich nicht groß mit den tollen Inhalten aufhalten und verweise hier mal auf die genaue Beschreibung bei den Heidelbären und Fantasywelt, welche die Deluxe Ausgabe zu einem guten Preis anbieten.

 

Ich habe die Regeln bisher nur überflogen und bin soweit ganz angetan. Was ich aber auf jeden Fall jetzt schon als sehr gut bewerten kann, sind die Miniaturen. Ich mag den relativ einfachen Stil, der ohne überbordende Zierelemente mit zweifelhafter Sinnhaftigkeit daherkommt. Ein bisschen fühle ich mich an die Miniaturen der 90er erinnert und das meine ich ausschließlich als Kompliment! Diese Miniaturen haben Charme und das schätze ich sehr. Der Kunststoff ist dabei Brettspiel-typisch aus einem relativ weichem Material, welches ein Abbrechen von Teilen verhindern soll. Schiefe/verformte Proportionen können mit heißem Wasser somit ganz leicht wieder in Form gebracht werden.

 

Nun aber ohne weitere Umschweife zu den Miniaturen. Ich habe mich zuerst auf die Schergen gestürzt, die immer als Pärchen daherkommen. Ich habe jeweils kleinere Details farblich verändert, um eine gewisse Vielfalt zu haben, ohne jedoch die Zugehörigkeit zu verbergen. Als Beispiel nenne ich da mal die gepanzerten Zombies, mit Schwert und Schild. Insgesamt ist die Bemalung verwittert, möglichst natürlich und auch recht einfach gehalten. Teil 2 folgt demnächst mit den besonderen Monstern.

Mehr Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie!

 

Zombicide: Black Plague

Veröffentlicht: Januar 6, 2018 in Reviews, Zombicide

Ich war zugegebener Maßen nur eine kurze Weile mit dem Gedanken schwanger, mir eines der Zombicide-Spiele nach Hause zu holen. Zu oft habe ich bereits Lobpreisungen über die Genialität dieses Spiels gehört, sowie über die schicken Miniaturen (für ein Brettspiel). Entscheiden musste ich mich dann nur noch zwischen dem „normalen“ Zombicide und dem Fantasy-Mittelalter-Vertreter Zombicide: Black Plague. Die Entscheidung fiel dann schnell auf letztgenannten, da ich mit Walking Dead bereits breit genug mit Zombies in der Gegenwart, bzw. der nahen Zukunft aufgestellt bin und momentan ohnehin total Bock auf Fantasy-Zeugs habe…

Nochmal ein kurzer Anflug rationalen Denkens beim Erblicken des Kaufpreises (liegt im Schnitt um die 70€), ein kurzes Achselzucken und *klick*  …gekauft.

Als die schwere Box es dann endlich zu mir geschafft hat, war ich hellauf begeistert. 71 Miniaturen in einer sehr guten Brettspielqualität, hochwertige Bodenpläne und Spielmaterialien, ein klasse Artwork, welches sich durch die ganze Box inklusive Regelwerk zieht, Charaktertableaus aus Kunststoff und und und. Ich mache es kurz: Der Preis ist gerechtfertigt für das, was man bekommt.

Die Regeln sind sehr eingängig und übersichtlich aufbereitet. Erste Testspiele gingen gut von der Hand und selbst unregelmäßige Spieler, waren schnell drin und hatten die Mechanismen verinnerlicht. Nun wirkten die Minis in ihren hässlichen Kunststofffarben natürlich etwas traurig, sodass ich sie selbstredend bemalen musste. Die Helden sollten dabei sehr gut aussehen, immerhin hat man sie immer wieder in der Hand und die Erfahrung zeigt, dass man sich sein Konterfei des öfteren auch mal von Nahem ansieht. Die Untoten Horden hingegen, wir reden immerhin von 65 Miniaturen, sollten sparsam im zeitlichen Aufwand und dennoch wirkungsvoll aussehen. Es ist ja „nur“ ein Brettspiel und kein echtes Tabletop…

Ich bin dann schnell auf den Kanal von Sorastro gestoßen, der sich ebenfalls die Zeit genommen und bei den Miniaturen sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich habe mich an seinen Miniaturen orientiert, da mir Stil und Wirkung sehr zusagten. Es war ein langer Malvorgang (Flüche gehen an dieser Stelle raus an die Bodenkacheln auf jeder einzelnen Base) aber ich finde, der Aufwand hat sich gelohnt. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier einige Bilder. Mehr wie immer in der Flickr-Galerie.

 

 

Jahresrückblick 2017

Veröffentlicht: Dezember 27, 2017 in Allgemein

Pünktlich zum Jahresende sprießen die Rückblicke auf das vergangene Jahr wieder wie die Pilze aus dem Boden. Eigentlich überlese ich derartige Artikel und Beiträge gerne, aber es haben sich einige Themen übers Jahr bei mir angesammelt, bei denen ich nicht wusste, in welchem Rahmen ich sie am Besten mal anspreche. Da kommen mir die letzten Tage des Jahres gerade recht, um einen Rückblick zu wagen.

Beginnen möchte ich direkt mit den negativen Sachen und somit meinen persönlichen

Aufregern des Jahres

Nach wie vor schätze ich unser allseits geliebtes Hobby aufgrund seines analogen Charakters. Ich kaufe physische Miniaturen, baue sie zusammen, bemale sie von Hand, wälze dicke Regelbücher, treffe mich mit anderen Menschen und spiele. Die Vorteile, die die fortschreitende Digitalisierung auch beim Hobby Wargaming mitbringt, sehe ich natürlich auch. Zum Beispiel das Teilen von Fotos und damit verbundene Ratschlägen für Verbesserungen, Aufarbeitung von Regelfragen, Fachsimpeln oder gar Videotutorials. Allen diesen Dingen stehe ich natürlich positiv gegenüber, nutze die Möglichkeiten regelmäßig. Aber es gibt da auch die negativen Aspekte. Das bei einigen die Regelbücher verschwinden und fortan nur noch auf dem Tablet nachgelesen wird, kommt für mich persönlich zwar nicht in Frage, ist jetzt aber auch kein Aufreger für mich.

Auch die steigende Zahl der verschiedenen medialen Informationsangebote zum Hobby, seien es Blogs, so wie meines, oder Kanäle auf Youtube steigern die Vielfalt und das Themenspektrum. Was mir aber sehr gegen den Strich geht, ist die zunehmende Sensationsgeilheit und Anbiederung an die breite Masse, die vor allem bei einigen der deutschen Tabletop-Youtuber zu erkennen ist. Jedes Spielsystem und jede Miniatur muss möglichst vor allen anderen vorgestellt werden. Es ist sowieso alles „cool“, was neu ist. Die Schnitte der Videos und auch die allgemeine Artikulation, lassen nicht immer auf ein eigentlich so „altbackenes“ Hobby schließen. Ich mag da romantisch veranlagt sein, aber ich mochte Wargaming und die Menschen, die dieses Hobby betreiben eigentlich immer genau deshalb, weil sich über die Jahre nicht viel verändert hat. Als Argument für eine solch hippe Berichterstattung, wird dann häufig die Rekrutierung des Nachwuchses eingestreut. Da frage ich mich immer, wie es all die Jahre bloß ohne Dreiwortsätze, spektakuläre Präsentationen und mediale Präsenz funktioniert hat, Menschen von dem Hobby zu überzeugen. Wo sind sie hin, die Leute, die anderen das Hobby mit Leidenschaft und Herzblut näher gebracht haben? Was mich persönlich aber am meisten aufregt, ist die zunehmende Selbstverständlichkeit, mit der behauptet wird, die Produktion der Youtubevideos wäre teuer und die Kosten müssen irgendwie gedeckt werden. So finden sich seit einer Weile massenweise Links und penetrante Hinweise zu Patreon und anderen Spendenportalen, eigenen Shops, eigenen Kickstartern und ähnlichem. Undenkbar, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die das wirklich gerne machen und das Hobby noch als Hobby verstehen. Stattdessen wird einem bei Facebook-Aufrufen, in Foren und bei betreffenden Kanälen immer wieder suggeriert, man müsse dankbar für das tolle Angebot sein. Nicht falsch verstehen: Mir ist bewusst, dass ein Youtube-Auftritt eine menge zeitlicher und materieller Ressourcen frisst, aber warum muss denn zwanghaft versucht werden, mit allem Geld zu verdienen? Die Krönung bilden für mich dann besondere Videos, die nur verfügbar sind, wenn man als „Unterstützer“ Geld spendet. Das ist nichts anderes als eine Paywall. Das sind Dinge, die ich nicht verstehen kann und weshalb ich seit einer ganzen Weile für mich entschieden habe, nur noch ausgewählte Kanäle, eigentlich fast ausschließlich englischer Herkunft zu konsumieren.

Zunehmend beobachte ich auch, hauptsächlich in diversen Facebook-Gruppen, dass politische und gesellschaftliche Themen vermehrten Einzug in unser Hobby halten. Da wird dann hier mal ganz harmlos über leicht bekleidete Miniaturen von Frauen diskutiert, während bei der 3. oder 4. Diskussion darüber, bereits erste Frauen zu Wort kommen, die sich in Tabletop-Hobbyläden diskriminiert fühlen, wenn Nerds ihnen hoffnungsvoll Spiel und Regeln erklären wollen(!!!) oder eine gewisse Miniatur viel Holz vor der Hütte hat. Das steigert sich dann soweit, dass erste Forderungen laut werden, die Miniaturenhersteller möchten sich doch bitte um ein besseres Frauenbild kümmern und Hintergründe und Optik der Miniaturen, der selbstbestimmten und gleichgestellten Frau von Heute anpassen. Selbstverständlich geht es dabei um Fantasy oder Science-Fiction Systeme… Diese Diskussionen werden dabei mit einem Eifer und einer Härte geführt, dass ich nur mit dem Kopf schütteln kann. Dieses Thema steht dabei stellvertretend für viele weitere. Dabei möchte ich mich gar nicht negativ zum Thema der Emanzipation äußern, (schlimm genug, dass ich mich genötigt sehe, das noch zu erwähnen) sondern stehe einzig und allein der Diskussion im Zusammenhang mit unserem Hobby negativ gegenüber. Ich schätze das Geschwafel über Regeln, neue Miniaturen und Strategien am Spieltisch sehr und bin froh, dass zumindest in meinen Spielgruppen politische sowie gesellschaftliche Themen nicht im Zusammenhang mit unserem Hobby erörtert werden.

Um wieder auf den Punkt zu kommen: Es fiel mir sehr leicht, auch diversen Facebook-Gruppen den Rücken zu kehren und meine Hobbyrelevanten Bezugsquellen weiter einzugrenzen. Dabei ist mir abermals aufgefallen, dass das ein rein deutsches Problem zu sein scheint…

Selbstverständlich ist das alles nur meine persönliche Meinung und jedem steht es frei, diese Dinge anders zu sehen.

 

 

Es gab aber auch die

Highlights des Jahres 

Da wären zum einen meine 1200 Punkte Goblinarmee, die weiter wachsen wird und bisher in allen(!) Schlachten siegreich war. In meinem Hobbybunker steht auch noch einiges herum, um meine grünen, kleinen Fieslinge zu stärken und die 2000 Punkte zu knacken.

Kings of War, bzw. ganz allgemein der Fantasybereich haben einen großen Teil meines Jahres ausgemacht und so warten auch schon die irgendwann bereits erwähnten Zwerge sowie neuerdings auch Untote und Oger auf Farbe. In der Richtung wird also noch einiges kommen.

Walking Dead ist ebenfalls recht präsent gewesen und wurde immer mal wieder von mir ausgebaut. Hier habe ich mir selbst einen Kauf- und Malstop auferlegt, nachdem ich einen ganzen Schwung an Überlebenden fertiggestellt habe und Zombies nicht mehr sehen kann…

…Weshalb ich aktuell an der Zombicide: Black-Plague Box pinsele und zunehmend auf die Zielgerade komme…  Nach den 50 Zombies dieses Spiels, ist dann aber wirklich Schluss mit den wandelnden Toten. 😉

Auch beim Geländebau hab ich einige Fortschritte vorzuweisen. So wurde beispielsweise die Waldplatte für Walking Dead fertig (Dazu wollte ich ja eigentlich auch nochmal einen Beitrag verfassen…) und einige schöne Baumbases, die aus der Waldplatte einen wirklichen Wald machen.

Zudem habe ich an meinem ersten Kickstarter teilgenommen und freue mich jetzt schon auf den November 2018. Bis dahin habe ich vor, meine Rückstände aufzuarbeiten und mich allen Miniaturen zu widmen, die ich noch hier liegen habe.

 

PS:

Bedanken möchte ich mich bei meinen beiden Spielgruppen für die vielen netten und spaßigen Tage und Abende, die es hoffentlich genauso zahlreich im kommenden Jahr geben wird.

Zu guter Letzt geht ein ganz großes Danke an jeden, der es geschafft hat, meinen Roman bis hierhin zu lesen und an jeden, der regelmäßig hier vorbeiguckt und sich meine Ausführungen durchliest. 😉 Einen guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr euch allen.

 

Survivor Selfie

Veröffentlicht: Dezember 2, 2017 in Allgemein, The Walking Dead

Über einen längeren Zeitraum hinweg beschäftigen mich bekanntlich schon die Miniaturen des Walking Dead Tabletops von Mantic Games. Bei Facebook und in der Flickr-Galerie habe ich bereits diverse Einzelbilder der Charaktere veröffentlicht und mache mit den beiden Gruppenfotos hier nun einen kleinen Strich unter das Projekt. Es wird weitergehen, soviel ist sicher. Aber im Moment habe ich wieder vermehrt Lust auf meine Fantasysachen und werde in der Richtung aktiver werden. Im Hintergrund zu sehen ist übrigens meine neue Waldplatte, extra für Walking Dead und vor allem auch die „Do or Dice“. Zur Platte selbst plane ich auch einen Beitrag.

Mehr Bilder wie immer in der Flickr-Galerie

Der Stefan und ich haben uns getroffen, um unseren Beitrag bei der „Edge of the Abyss“-Sommerkampagne  von Mantic zu leisten.

Stefan stellte für die gute Seite seine „Mächte der Natur“ auf und ich trat erneut mit meinen Goblins an. (Mittlerweile übrigens das 7. Spiel) Geeinigt haben wir uns auf 600 Punkte, da wir selbstverständlich ausschließlich mit bemalten Modellen spielen wollten und Stefan erst viel später als ich mit der Bemalung seiner Modelle begann.

Aufstellung: 

Aufstellung Mächte der Natur:

  • Salamander (Regiment)
  • Naiaden Wyrmreiter (Regiment)
  • Baumkrieger (Regiment)
  • Höheres Elementarwesen mit der Steinelementaroption

+20 Punkte an magischen Gegenständen

= 600 Punkte

 

Aufstellung Goblins:

  • Mob (Horde)
  • Mob (Regiment)
  • Obermotz
  • Hex + Scharlachmauls Finsteramulett
  • Schnetzler
  • Schlundbestien (Trupp) + Feueröl
  • Schlundbestien (Trupp)
  • Kriegsposaune

= 600 Punkte

 

Szenario:

Gespielt haben wir Szenario 5 des Edge of the Abyss Kampagnenhefts, welches den Regeln der klassischen „Eroberung“ folgt. Ziel dieses Szenarios ist das Übersetzen auf die jeweils andere Seite mit so vielen Einheiten, bzw. Punkten wie möglich. Das Gelände wird dabei als weit und offen beschrieben, was wir versucht haben umzusetzen.

Spielbericht:

Ich gewann die Seitenwahl und ließ Stefan zuerst aufstellen. Folglich konnte ich auf seine Positionierungen reagieren und entschied mich für eine recht breit aufgestellte Front.

 

Nach der ersten Runde und dem typischen Aufmarsch der beiden Heere war es mein Hex (Zauberer), der den Wyrmreitern ein paar Blitze um die Ohren fliegen ließ und direkt erste Verwundungen verursachte. Mein Obermotz traf mit seinem Bogen gar nichts und die Kriegstrompete hatte noch keine Reichweite.

 

Angetrieben von den ersten fliegenden Projektilen bewegten sich die Goblins an den Flanken weiter vor. Auf der rechten Seite trafen die Mob-Horde und ein Trupp Schlundbestien auf die Salamander und links der 2. Trupp Schlundbestien sowie der Schnetzler auf die bereits angebrutzelten Wyrmreiter. Während die Goblins nahezu keinen Schaden an den Salamandern verursachten, mussten die Wyrmreiter ordentlich einstecken, sodass sie ohne eine Möglichkeit des Angriffs aus den Satteln gehoben wurden.

Der Konter sollte auf dem Fuße folgen und so rückten Stefans Truppen mittig vor, während die Salamander zum Gegenangriff übergingen. Offenbar verwirrt (oder vom Mitleid ergriffen) von den harmlosen Goblinspeeren zuvor, trafen auch die rotschuppigen Echsen kaum und verursachten lediglich 2 Verwundungen.

Der Schnetzler und die Schlundbestien der linken Flanke nahmen den Schwung mit, den sie durch die Vernichtung der Wyrmreiter erfahren haben und fielen den Baumkriegern in den Rücken. Während Obermotz, Hex und die Kriegsposaune auf das höhere Elementarwesen zielten und erste Verwundungen erreichten.

Auf der rechten Flanke griffen nun auch die anderen Schlundbestien in das Geschehen ein und füllten ihre großen Mäuler und die mindestens ebenso großen aber leeren Mägen mit Echsen, als sie den Salamandern in die Flanke fielen. Dies stachelte die Goblins ungemein an, was sie sogleich dazu bewog, ihren Angriff nochmals zu verstärken. Ohne jede Chance der Gegenwehr gingen die Salamander folglich in einem Meer aus Speeren und Zähnen unter.

In der Mitte wurden die Baumkrieger derweil zu Kleinholz verarbeitet (der Spruch musste einfach sein…) und das Elementarwesen umzingelt. In einem heroischen Kampf wirbelte der Obermotz der Goblins wild mit seiner Klinge umher und schlug dem steinernen Wesen einige Kerben in den Fels, ehe er von einer massiven von oben herab sausenden Faust zu einem fleischigen Klumpen verarbeitet wurde.

Dem Missionsziel der Eroberung folgend, nahm der Rest der goblinischen Truppen die gegnerische Spielfeldkante in Beschlag.

Das Elementarwesen wurden letztlich auch noch niedergerungen, da hungrigen Schlundbestien-Mägen auch Steine gelegen kommen…

So endete das Spiel in der 5. Runde mit einem ganz klaren Sieg für die Goblins, durch totale Vernichtung. In der gegnerischen Hälfte befanden sich deutlich mehr Punkte als die geforderten 10% der Sollstärke. Inklusive der danach folgenden Revanche erreichten meine garstigen kleinen Grünhäute somit den 7. Sieg im 8. Spiel.

Das Ergebnis, die notwendigen Fotos und Daten werden dann am Montag offiziell bei Mantic eingereicht, wenn auf Beasts of War der neue Kampagnen-Hub öffnet.

 

 

Hier gibt es dann demnächst die neuen Einheiten meiner Goblins in nah und schön zu sehen, ehe es danach mit etwas anderem weitergeht, um ein wenig Abwechslung zu haben.

 

Den Anfang des diesmaligen Armeeaufbau-Updates machen weitere Goblin Scharfstöcke bzw. Speerkämpfer der alten Warhammer Grundbox. Zu den Miniaturen an sich und ihrer Qualität habe ich bereits im letzten Teil genug Worte verloren. Zusammen mit dem 2. Regiment kann ich die kleinen Grünhäute auch perfekt als 40er Horde aufstellen, was in den letzten beiden Spielen auch sehr sinnig war.

Weiter geht es mit dem ersten Helden meiner kleinen Armee. Es handelt sich um einen „Hex“ aus dem „Goblin Heroes“-Blister von Mantic selbst. Das Modell finde ich mit seinen an Märchen und klassischer Fantasy angelehnten Details (ja, ich meine den Zauberstab, die Robe etc.) überaus gelungen. Die Gussgrate waren kaum der Rede wert. Abstriche muss man allerdings beim kleinen Begleiter machen: Seine Extremitäten gehen im rohen und grundierten Zustand nahtlos in den Umhang seines Meisters über, was mit einem passenden Anstrich unbedingt abgegrenzt werden sollte. Insgesamt aber ein klasse Modell! Man könnte mit einer aufwändigeren Bemalung sicher noch mehr herausholen, aber bei einer Armeegröße von über 200 Goblins, wollte ich es auch bei Helden nicht übertreiben.

  

Den Abschluss bildet die allererste Kriegsmaschine in Form eines Schnetzlers bzw. Mincers von Mantic Games. Das Modell ließ sich passgenau und selbsterklärend zusammenbauen. Bei der Bemalung wollte ich einen abgewrackten Look erreichen und habe daher viele bronzene und grau-braune Farbtöne verwendet. Die Pilze, welche das Base auflockern, sind von Kromlech und ähnlich denen der Flohsackreiter gestaltet.

 

Diese und weitere Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie, die ihr über die obigen Reiter erreicht.

 

Heute gibt es einen weiteren Fortschritt bei meinen Goblins. Dem 300 Punkte pro Monat-Zeitplan hinke ich stark hinterher, aber immerhin geht es voran. Ich habe zwischenzeitlich sogar so viel geschafft, dass ich das Ganze in mehreren Beiträgen veröffentlichen werde.

Die Hintergrundgeschichte habe ich nicht vergessen. Hier überlege ich momentan, in welcher Form ich sie euch näher bringen möchte.

 

Nun aber zu den (ersten) Neuankömmlingen meiner Goblins.

Beginnen möchte ich mit einem weiteren Regiment Scharfstöcke. Die Modelle entstammen der bekannten Warhammer-Grundbox von anno dazumal. Sie sind recht Posenarm und unterscheiden sich nur minimal in ihren jeweiligen Ausprägungen. Daher entschied ich mich, sie schräg auf den Bases anzuordnen, um sie etwas unkoordinierter aussehen zu lassen. So erschienen sie mir gleich viel passender! Meine hervorragenden Photoshop-Fähigkeiten lassen wir mal außer Acht…

 

Des Weiteren verstärken die von mir bereits in einem Review vorgestellten Mantic-Trolle meine grünen Reihen. Mir gefielen die Modelle ja ohnehin schon sehr gut, aber mit Farbe sind sie einfach ein Traum. Ich habe mich beim Farbschema grob am Mantic-Original orientiert, aber diverse Abweichungen unter anderem bei den Details und den Verläufen der Haut eingebracht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Weitere Bilder der Miniaturen pflege ich in die Flickr-Galerie ein.

 

 

Überarbeitung

Veröffentlicht: Juni 21, 2017 in Allgemein

Wie schon mehrfach angekündigt, hat die Seite ein paar kleinere Veränderungen erfahren. Die alten Beiträge habe ich so belassen, wie sie sind. So hat jeder nochmal die Möglichkeit vergangene Aufträge zu begucken. Die neuen Beiträge befassen sich dann aber ab sofort nur noch mit privaten Hobbyprojekten. Meine Goblins und Zombies warten schon viel zu lange auf mehr Aufmerksamkeit und sollen sie nun wieder vermehrt bekommen.

Bei den aktuellen Temperaturen hab ich allerdings noch nicht die Motivation gefunden, mich länger als 30 Minuten an die Pinsel zu setzen… Statt weitere Modelle zu bauen, bastel ich lieber den Grill zusammen…

In den nächsten Tagen geht es dann aber weiter.

 

Napoleonische Dragoner

Veröffentlicht: Mai 29, 2017 in Aufträge

Es ist vollbracht! Mit ein wenig Stolz und Wehmut blicke ich auf das Ergebnis des letzten Auftrages. Dieser umfasste eine Box Perry Dragoner und Napoleon höchst selbst. Das Farbschema entspricht der Kunden-Vorgabe.

 

 

Mehr Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie!