Archiv für die Kategorie ‘Reviews’

Dungeon Saga #6

Veröffentlicht: März 1, 2018 in Reviews

Mit dem heutigen Beitrag schließe ich das Dungeon Saga Projekt vorerst ab. Zu sehen gibt es die letzten paar Einrichtungsgegenstände, die noch keine Farbe bekommen haben. Zu den Fässern, den Truhen und dem Tisch sage ich mal nichts, da es sich lediglich um farblich veränderte Varianten der bereits gezeigten Objekte handelt. Die Miniaturen hier sind wieder relativ einfach aber dem Gesamtkonzept eines feuchten, dunklen Verließes entsprechend bemalt.

Die Bücher im Bücherregal wurden teilweise mit der „Wetblending“-Technik bepinselt, bei der 2 noch feuchte Farben „ineinander“ gemalt werden, um feinere Übergänge zu erreichen. Dadurch und durch ein punktuelles Auftragen stark verdünnter Farbe, kann man wunderbar ein abgegriffenes Äußeres an Rändern und den Buchrücken erreichen.

 

 

Der Waffenständer hat zum einen durch Rosteffekte die gewünschte Alterung erhalten, aber auch durch angedeuteten Schimmel in den Ecken des Holzes. Der Schimmel ist nichts anderes als ein sehr kräftig verwendetes dunkles Wash. Wenn die Farbe austrocknet und man sie dick genug aufgetragen hat, bildet sich eine weißliche Oberfläche an den besagten Stellen, die dunkel eingefasst ist. Ideal für fortgeschrittenen Schimmelbefall und ähnliches. Die Heraldik der Schilde wurde mit Pigmenten verwittert, was auf dem Bild leider schlecht zu erkennen ist.

 

Die komplett bemalte Dungeon Saga Grundbox und weitere Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie!

 

 

 

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Zombicide: Black Plague

Veröffentlicht: Januar 6, 2018 in Reviews, Zombicide

Ich war zugegebener Maßen nur eine kurze Weile mit dem Gedanken schwanger, mir eines der Zombicide-Spiele nach Hause zu holen. Zu oft habe ich bereits Lobpreisungen über die Genialität dieses Spiels gehört, sowie über die schicken Miniaturen (für ein Brettspiel). Entscheiden musste ich mich dann nur noch zwischen dem „normalen“ Zombicide und dem Fantasy-Mittelalter-Vertreter Zombicide: Black Plague. Die Entscheidung fiel dann schnell auf letztgenannten, da ich mit Walking Dead bereits breit genug mit Zombies in der Gegenwart, bzw. der nahen Zukunft aufgestellt bin und momentan ohnehin total Bock auf Fantasy-Zeugs habe…

Nochmal ein kurzer Anflug rationalen Denkens beim Erblicken des Kaufpreises (liegt im Schnitt um die 70€), ein kurzes Achselzucken und *klick*  …gekauft.

Als die schwere Box es dann endlich zu mir geschafft hat, war ich hellauf begeistert. 71 Miniaturen in einer sehr guten Brettspielqualität, hochwertige Bodenpläne und Spielmaterialien, ein klasse Artwork, welches sich durch die ganze Box inklusive Regelwerk zieht, Charaktertableaus aus Kunststoff und und und. Ich mache es kurz: Der Preis ist gerechtfertigt für das, was man bekommt.

Die Regeln sind sehr eingängig und übersichtlich aufbereitet. Erste Testspiele gingen gut von der Hand und selbst unregelmäßige Spieler, waren schnell drin und hatten die Mechanismen verinnerlicht. Nun wirkten die Minis in ihren hässlichen Kunststofffarben natürlich etwas traurig, sodass ich sie selbstredend bemalen musste. Die Helden sollten dabei sehr gut aussehen, immerhin hat man sie immer wieder in der Hand und die Erfahrung zeigt, dass man sich sein Konterfei des öfteren auch mal von Nahem ansieht. Die Untoten Horden hingegen, wir reden immerhin von 65 Miniaturen, sollten sparsam im zeitlichen Aufwand und dennoch wirkungsvoll aussehen. Es ist ja „nur“ ein Brettspiel und kein echtes Tabletop…

Ich bin dann schnell auf den Kanal von Sorastro gestoßen, der sich ebenfalls die Zeit genommen und bei den Miniaturen sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich habe mich an seinen Miniaturen orientiert, da mir Stil und Wirkung sehr zusagten. Es war ein langer Malvorgang (Flüche gehen an dieser Stelle raus an die Bodenkacheln auf jeder einzelnen Base) aber ich finde, der Aufwand hat sich gelohnt. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier einige Bilder. Mehr wie immer in der Flickr-Galerie.

 

 

[Review] Trolle von Mantic Games

Veröffentlicht: März 12, 2017 in Kings of War, Reviews

Für meine im Aufbau befindliche Goblinhorde benötige ich natürlich auch noch tatkräftige Unterstützung. Was wäre da naheliegender, als den kleinen Fieslingen große Fieslinge zur Seite zu stellen? Die Wahl fiel also auf ein paar Trolle. Da ich bisher nur GW Goblins bepinselt habe, wurde es mal Zeit für Püppchen von Mantic. Optisch gefallen sie mir sehr, erfüllen sie doch das Klischee großer Muskelpakete mit kleinem Hirn.

Die Packung kommt Mantic-typisch im Videokassetten Format daher und enthält 2 Schaumstoffeinlagen für den Transport. Das Design ist recht ansprechend, sieht man den Inhalt der Box doch ganz gut. 

Die einzelnen Bauteile sind bereits vom Gussrahmen getrennt in der Box, die Köpfe nochmals extra verpackt. Alles befand sich in 2 Tütchen. Die Komponenten bedurften einiger Nachbearbeitung. Die Gussgrate waren nicht sehr zahlreich, saßen aber an ungünstigen Stellen. Ein Rest des Gussastes befand sich beispielsweise an der eingewölbten Klebestelle des Arms… Das Material muss das berühmt-berüchtigte Restic sein, denn es war Sekundenkleber nötig, der auch noch ziemlich lange brauchte, um die Teile zu verbinden.

Die Passgenauigkeit der Teile war hingegen gut, sofern man gründlich die oben erwähnten schwierig zu erreichenden Gussreste entfernt. Bei meinem Set war das Schwert ziemlich verbogen. Durch ein kurzes Bad in heißem Wasser, konnte ich es allerdings problemlos wieder in Form bringen. Ein wenig enttäuscht war ich, dass keine Variation der Arme möglich ist. Alles hat seinen festen Platz. Nur bei den Köpfen konnte man individuell vorgehen.

Nach einer guten halben Stunde war dann alles zusammengebaut. Die Details der Miniaturen sind sehr gut und deutlich herausgearbeitet. Sie entschädigen mich für die Schwierigkeiten des Zusammenbaus durchaus.

Insgesamt kann ich das Set für knapp über 20€ empfehlen, sofern man über mangelnde Optionen und das verwendete Material hinwegsehen kann. Hier sollte Mantic aber unbedingt über eine Änderung nachdenken. Ich hab da aber schon was in der Richtung läuten hören… 😉

Demnächst gehts dann weiter mit dem Update Nummer 2 meines Armeeaufbaus.

 

DAD Rules Review

Veröffentlicht: November 10, 2016 in Reviews

Um mein Zombieprojekt voran zu bringen und mich weiter zu motivieren, habe ich mir vor einigen Tagen die „DAD Rules – Regeln für Zombie Wargaming“ bestellt. Hier nun also mein erstes kleines Review zu diesem Regelwerk.

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Gestaltung/Aufbau:

Das Buch, oder nennen wir es besser Regelheft, kommt im Softcover auf 48 Seiten im DIN A4 Format. Hier ist die Front- und Rückseite mitgezählt, da sich dort auch eine Nummerierung befindet. Der reine (Grund-)Regelteil beträgt ca.  19 Seiten, aufgelockert durch einige Farbfotos um bestimmte Dinge zu veranschaulichen. Von der Ausstattung des Spielfelds, über Zusammensetzung der Helden, der Bewegungsregeln und der Szenarien findet sich hier alles, was für die ersten Spiele nötig ist. Außerdem gibt es noch einen Teil mit Expertenregeln auf weiteren 4 Seiten. Gleich auf der 2. Seite scheint irgendetwas verrutscht zu sein, denn dort liest man von „OmaB raun“ und „MilaH araK iri“ (oder ich verstehe einfach den tieferen Sinn der Schreibweise nicht…) Auf jeden Fall bleiben diese beiden Namen die einzigen größeren Schnitzer im gesamten Heft. Da hab ich schon Regelwerke von großen Verlagen gesehen, die solche Fehler Seitenweise anbieten… Das Papier ist sehr dick und griffig, das ganze Heft fühlt sich sehr hochwertig an und sieht auch noch so aus!

 

Grund-Regeln:

Alle Regelseiten sind sauber aufbereitet, angenehm groß gedruckt und übersichtlich angeordnet. Hier lässt sich eigentlich alles gut einsehen und finden. Das Spielfeld wird mit 100x100cm angegeben und benötigt bei 3 Überlebenden 35 Zombies. Diese werden wahllos auf dem Spieltisch verteilt, ebenso 2-3 Zombiehorden und 5 Marker. Die Zombiehorden werden als großes Rundbase mit einer Ansammlung von mindestens 5 Zombies dargestellt und können nicht getötet werden. Das Spiel ist grundsätzlich kooperativ zu spielen und so spielt jeder Spieler nach den Grundregeln 3 Überlebende, die zusammen durch die zombiefizierten Gebiete ziehen. Hier zeigt sich schon, dass man eine Menge Modelle braucht. Bei 6 Überlebenden können schon mal 80 Zombies auf dem Feld stehen! Ich sehe allerdings keinen Grund, warum man für den Start nicht jedem Spieler einen Überlebenden zuweist und so die Einstiegshürde deutlich senkt.

Jeder Überlebende kann am Anfang mit einer Ausrüstung im Gesamtwert von 20 Punkten ausgerüstet werden. Eine Pistole mit einem Magazin (hier Ladung) kostet zum Beispiel 4 Punkte. Jedes weitere Magazin ebenfalls 4 Punkte. Pro Magazin kann 6x geschossen werden. Neben weiteren Waffen gibt es auch Taschenlampen, Seile (abseilen, wie cool!) und Glück im „Shop“. Mit Glück lässt sich ein verpatzter Nahkampf erneut würfeln.

Die Spielzüge sind in 3 Phasen aufgeteilt. Phase 1 widmet sich der Überlenden. Sie handeln somit als Erstes und bedienen sich einem Aktionspunkte-System (AP) um sich zu bewegen und Aktionen auszuführen. Beispielsweise kann man sich ein Stück bewegen, dann eine Tür öffnen und noch einen Schuss abgeben. Außerdem kann man noch Dinge verschieben, klettern, sich abseilen, Objekte tragen usw. Durch diese ganzen Möglichkeiten ergeben sich theoretisch etliche Kombinationen, die den Situationen entsprechend eingesetzt werden können. Nahkämpfe kosten keine AP und werden automatisch abgehandelt. Um mit Fernkampfwaffen zu treffen, wird wie gewohnt die Reichweite abgemessen und dann auf den Treffer gewürfelt. Bei jeder Waffe wird dazu eine bestimmte Anzahl an W6 geworfen, die beim ersten Schuss auf einen Zombie mindestens eine 6 zeigen müssen um ihn auszuschalten. Bei einem 2. Schuss auf den selben Zombie reicht eine 5 usw.

Schüsse verursachen Geräusche und locken wiederum weitere Zombies an. Allgemein werden sämtliche auffälligen Geräusche (Verschieben von Kisten, Starten eines Fahrzeugs) mit einem Marker markiert, welcher Zombies anlockt.

Wo wir gerade bei Markern sind: Die eingangs erwähnten Marker werden wahllos auf dem Spielfeld verteilt und können von den Überlebenden aktiviert werden. Anschließend wird auf einer Zufallstabelle gewürfelt, was genau passiert. So können sie beispielsweise Munition oder versteckte Menschen finden.

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Auch in Häusern lässt sich Beute machen. Hier wird ebenfalls eine Tabelle herangezogen, die Ausrüstung verspricht oder die vormaligen Bewohner herauslockt… Toll finde ich, dass für die Marker alles verwurstet werden kann, was man in die Finger bekommt. Ein Autowrack kann genauso Hort sinnvoller „Schätze“ einer Apokalypse sein (Twinkies?!) wie ein Stapel Reifen usw.

Phase 2 steht für die Zombies, die angelockt von Geräuschen und visuellen Reizen in Richtung aller Auffälligkeiten schlurfen. Zusätzlich zu den „normalen“ Untoten gibt es noch die bereits erwähnten Horden und eine Reihe von speziellen Zombies, die man nicht einsetzen muss, aber einsetzen kann. Hier wäre zum Beispiel der Brummer, welcher besser hört und und sieht und ganze 5 Wunden einstecken kann.

In Phase 3 werden schließlich die Nahkämpfe abgehandelt. Hier werfen Überlebende und Zombies jeweils einen Würfel, der durch Modifikatoren beeinflusst wird. Beispielsweise bekommt ein Überlebender -1 auf seinen Wurf, wenn er mit einem ehemaligen Begleiter kämpft, der zu einem Zombie wurde.

 

Weitere Regeln und Szenarien:

Die 6 speziellen Szenarien und das Universalszenario decken eine Menge Stoff ab, den man auch aus Filmen und Serien zu dem Thema kennt. Beispielsweise muss man in einem Szenario einen Funkspruch absetzen und bis Ende der 20. Runde in der Nähe des Funkgeräts ausharren. Das Problem dabei: Das gesamte Spielfeld und somit alle Zombies werden von den Geräuschen angelockt…

Auch der Rest der gebotenen Szenarien liest sich spannend und durchdacht. Zudem gibt es etliche Möglichkeiten sich eigene Geschichten und Aufgaben auszudenken.

Die weiteren Regeln beschäftigen sich mit dem Einsatz von Fahrzeugen, die zum Beispiel kurzgeschlossen und geknackt werden können. Wem der kooperative Ansatz des Spiels nicht gefällt, freut sich über den Abschnitt zu feindlichen Gruppen. Kapitel über weitere Waffen und Ausrüstung, sowie Regeln bei Dunkelheit schließen sich an. Einen größeren Abschnitt nehmen die Ausführungen zu den Experten DAD-Regeln ein. Durch Einsatz dieser, übernimmt ein Spieler die Kontrolle über die Zombies und findet hier gezielte Werte und Einsatzmöglichkeiten für die verschiedenen Spezialzombies.

 

Spielbericht und Tacticaplatte:

Die restlichen Seiten zieren ein gut bebilderter Spielbericht, (bekannt aus dem Sweetwater-Forum) sowie eine Beschreibung des Plattenbaus für die Tactica 2014.

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Mein Eindruck:

Für relativ kleines Geld gibt es hier ein spannendes Regelwerk, dem man viel Liebe zum Thema Zombieapokalypse anmerkt. Mir gefällt insbesondere der rollenspielartige Ansatz mit Aktionspunkten und der einfachen Möglichkeit, erzählerische Elemente unterzubringen. Besonders finde ich auch den kooperativen Ansatz, der eine Abwechslung zu den meisten anderen Tabletops darstellt.

Zudem ist das Regelwerk sehr „ausbaufreundlich“. So kann ich mir gut eine Reihe weiterer Waffen, Ausrüstungen und Handlungsmöglichkeiten vorstellen. Ein Kampagnensystem mit Nahrungsverbrauch etc. (wie bei Project Z über die Community erschienen) ist ebenso denkbar.

Das Regelheft kann ich jedem empfehlen, der auf Zombies steht und mal einen etwas anderen Ansatz ausprobieren will. Zu beziehen ist es direkt über Peter im Sweetwater Forum. Entweder per PN an ihn, oder im Marktplatz in seinem Thread. Wie er mir mitteilte, hat er nicht mehr sehr viele Exemplare auf Lager. Daher solltet ihr euch beeilen, wenn ihr noch eines ergattern wollt.

Facebook

Veröffentlicht: November 7, 2016 in Reviews

Seit heute ist Tabletop-Paintworks auch bei Facebook zu finden.

Dort gibt es ebenfalls alle Neuigkeiten, die ihr auch hier und in diversen Foren bekommt. Darüber hinaus wird es immer mal wieder „exklusive“ kleinere Updates und Dinge geben, die ihr nur dort sehen könnt.

Wie kommt man da hin?

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