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Armeeaufbau Kings of War Zwerge #1

Veröffentlicht: März 19, 2018 in Kings of War

Seit einiger Zeit hat mich massiv das Fantasyfieber gepackt, was man anhand der letzten Beiträge hier auf der Seite auch sicherlich deutlich erkennen kann. Da ich mir passend zum Frühjahr vorgenommen habe, meinen Berg an unbehandelten Miniaturen zu entschlacken, habe ich ein weiteres Projekt aus dem Boden gestampft: Zwerge für Kings of War.

Bereits letztes Jahr habe ich im Rahmen einer Tauschaktion einen ganzen Batzen (ca. 200) Zwerge von Mantic bekommen, die seitdem im Schrank verstauben… Für den Anfang und somit bis zum ersten Spiel, habe ich mich für eine Zusammenstellung von ca. 750 Punkten entschieden. Diese 750 Punkte sollen den absoluten Kern meiner kurzbeinigen Armee bilden und setzen sich daher überwiegend aus „Standardtruppen“ der Zwerge zusammen.

 

Die genaue Liste sieht wie folgt aus:

  • Regiment Eisenkrieger 110 Pkt + Wurfbulldogge 10 Pkt = 120 Pkt
  • Regiment Eisenkrieger 110 Pkt + Wurfbulldogge 10 Pkt = 120 Pkt
  • Regiment Schildbrecher 130 Pkt + Wurfbulldogge 10 Pkt = 140 Pkt
  • Trupp Berserker = 125 Pkt
  • Trupp Eisenwache mit Musketen = 115 Pkt
  • Eisenspuckerkanone = 110 Pkt

Gesamt also 730 Punkte, die noch 20 Punkte für besondere Gegenstände offen lassen.

 

Habe ich bei meinen Goblins noch eine Einzelbasierung vorgenommen und sie dann auf magnetisierte Regimentsbases gestellt, habe ich mich bei den Zwergen für Multibases entschieden. Das erste Mal überhaupt, möchte ich erwähnen. Diese Entscheidung hatte gleich 3 Gründe. Die Zwerge von Mantic sind von sehr breiter Statur und haben raumübergreifende Posen, die eine Anordnung mit 20 Kriegern pro Regiment sehr schwierig machen und eine passgenaue Aufstellung erfordern. Mehrfach habe ich überlegt, wie ich mir kenntlich mache, wo welcher Zwerg in den Formationen hinkommt… Das kam einem Puzzle gleich. Desweiteren empfinde ich Multibases als optisch sehr ansprechend, sind es doch kleine Minidioramen, an denen man viel ausprobieren und sich ein bisschen austoben kann. Nicht zuletzt spart man sich Arbeit, denn man braucht schlicht nicht 20 Modelle zu bemalen.

Der letzte Punkt ist vielleicht noch eine gesonderte Erläuterung wert. Ich habe mich entschieden, genau 12 Zwerge pro Regiment aufs Base zu stellen, die in 3 Reihen a 4 Krieger angeordnet sind. Trupps hingegen haben 5 Modelle in einer Reihe. Die Begründung ist schlicht und ergreifend der nötige Platz. Es sieht in meinen Augen dennoch nach einer ordentlichen Kampfformation aus und man kann noch ein bisschen mit den genauen Postionen der Zwerge experimentieren. Außerdem sind Zwerge für mich recht elitäre Krieger, die keine Massen an Soldaten brauchen, um ihren zahlreichen Feinden ebenbürtig zu sein.

Kommen wir zur Base selbst. Hier hatte ich eigentlich geplant, sie in Anlehnung an ihr Leben unter Tage, ebenso wie meine Goblins, mit einem steinigen Höhlenboden auszustatten. Gleich 2 Armeen mit dem selben Basedesign zu haben, war mir dann aber doch zu langweilig. Letztlich bin ich auf den Trichter gekommen, die Zwerge einfach VOR dem Eingang in eine ihrer Minen darzustellen und nicht DARIN. Also recht hügelig und mit etwas Geröll und Steinen versehen. Dann kam noch die Erinnerung an die Herr der Ringe Filme und somit an die Landschaft Neuseelands dazu und ich hatte eine Vorstellung davon, wie sie aussehen sollen.

Das Farbschema der Kleidung hat mich ebenfalls eine Weile ruhelos umhergetrieben. Der erste Farbtester in blau-weiß hatte einen eher bayrischen Charakter, unterstrich aber ganz gut den Hochmut der kleinen Wadenbeißer. Letztlich wirkten sie mir aber zu sauber und „menschlich“. Der zweite Versuch war weiße Farbe mit einem dunklen Rotton zu verbinden und siehe da, das Ergebnis gefiel mir schon deutlich besser! So wirken sie etwas dreckiger und aggressiver, was zwar von meiner Ursprungsidee abwich, mir aber dennoch gefiel. Der Eindruck wird nochmal durch einen dunklen Metallton verstärkt, der ebenfalls sehr präsent ist.

Der angesetzte Malstandard entspricht denen der Goblins und hält die Waage aus Optik und Schaffbarkeit im Angesicht der Anzahl an Modellen.

 

Letztlich hoffe ich, das man alle diese Gedanken und Ideen am Ende auch an den Modellen sehen kann. Nun aber ohne weitere Umschweife zu den ersten Fotos fertiger Einheiten.

 

Hier zu sehen Peipers* 1. Infanterie, die im Falle des Falles mit der 2. Infanterie verbunden werden kann, um aus den beiden Regimentern eine Horde zu machen. Daher auch die gleiche Heraldik auf den Schilden. (*Name ist Platzhalter)

Es folgt Peipers* 2. Infanterie. Der gefallene Zwerg ist Teil der Gussrahmen und macht sich sicher auch gut, um Bases anderer Völker zu „zieren“ oder Verlust- bzw. Wundenmarker darzustellen.(*Name ist Platzhalter)

Zum Schluss die beiden Wurfbulldoggen, die den Regimentern angegliedert sind. Der Braune hat dabei die Fellzeichnung der Bulldogge meiner Familie bekommen, um die Identifizierung mit der Armee ein wenig zu stärken. 😉

 

Mehr Bilder wie immer in der Flickr-Galerie!

 

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Mit wild krächzendem Geschrei wurde Skrigg Eisenwanst vom nächtlichen Wachtposten unsanft aus dem Schlaf gerissen. „D-d-d-da sin´wandelne Bäume, Boss!“ Skrigg rieb sich kurz seinen voluminösen Bauch, ehe er sich auf die Füße hievte. Er blickte gen Osten und sah im fahlen Mondschein die wogenden Baumkronen. Er rieb sich die Augen und gab anschließend mit lautem Brüllen den Befehl, Kampfbereitschaft herzustellen.

Sichtbar müde, mit kleinen Augen, schief sitzender Kleidung und gerade so erkennbarer Formation, reihten sich seine Untergebenen in der Dunkelheit auf.

Während die Nayaden und Bäume weiter auf die grüne Horde zumarschierten, gab Skrigg den Befehl zu schießen. Die Bogenschützen eröffneten das Feuer. Allerdings traf nur ein einziger Pfeil die Baumkrieger, was vermutlich an der Dunkelheit und der immer noch nicht abgeschüttelten Müdigkeit lag. Die Speerschleuder verfehlte sogar gänzlich ihr Ziel. Skrigg wurde rasend vor Wut, als er so viel Unvermögen unter seinen Fernkämpfern sah. Er legte selbst auf die sich bewegenden Bäume an und versenkte gleich 3 Pfeile tief in deren Holz, was dafür sorgte, dass ein Baum in der Mitte auseinanderbrach und einen weiteren unter sich begrub. Der verbliebende Baumkrieger sah dies und suchte sein Heil in der Flucht. Skrigg senkte seinen Bogen und seine Miene erhellte sich minimal. Huldigendes Händegeklapper war aus den Reihen der Bogenschützen zu vernehmen.

Er deutete mit einer Handbewegung seiner Infanterie vorzurücken. Unterdessen legten die Bogenschützen auf die sich zeigenden Wyrmreiter an. Abermals traf lediglich ein Pfeil, der sich unversehens in den Oberarm einer Nyade bohrte. Skrigg nahm wieder selbst das Ziel unter Feuer und traf mit 2 seiner 3 Pfeile. Ein getroffenes Reittier wand sich vor Schmerzen, doch die verbliebenen Reiter näherten sich weiterhin. Die Speerschleuder schließlich, hob mit einem Bolzen gleich 2 Reiter aus ihren Sätteln, was den Ansturm im Keim erstickte. Trotz Dunkelheit ein hervorragender Tag für die Fernkampfabteilung!

Auf der rechten Flanke erreichten die Schlundbestien und der Goblinmob die zwischen den Bäumen auftauchenden Echsenmenschen. Erste Sonnenstrahlen begleiteten den heftig entbrennenden Nahkampf. Nach einer Weile lösten sich die Kontrahenten, um sich zu sammeln. Durch herbe Verluste demoralisiert, harrten die Echsen nur noch aus und warteten auf den erneuten Angriff der sich gegenseitig aufputschenden Goblins.

Während die Sonne sich daran machte den neuen Tag einzuläuten, kam es auch auf der linken Flanke zu einem  Handgemenge zwischen den Trollen und einem Regiment Schützen der Nayaden. Die Fernkämpfer der Grünhäute legten nun gemeinschaftlich auf den näher kommenden Erdelementar an und verursachten wahrscheinlich durch das Sonnenlicht einige Treffer. Die rechte Flanke überrannte währenddessen die Echsenmenschen.

Die Schützen der Nayaden hielten lange stand, mussten sich letztlich aber auch dem brutalen Druck der Trolle ergeben und wurden größtenteils erschlagen. Auch der Hex, die goblinische Art einen Zauberer zu betiteln, wirkte seine Sprüche nun auf das große steinerne Elementarwesen in der Mitte. Unter dem stetigen Hagel von Pfeilen, Bolzen und Blitzzaubern, zerbrach das Geschöpf schließlich in viele kleinere Steine.

Als die Sonne die Anhöhe und somit auch Skrigg erreichte, war die Schlacht geschlagen. Staub und Rauch erhob sich aus den aufgewühlten Böden und suchte sich seinen Weg zwischen Leibern und Geröll hinweg gen Himmel. Während seine Bogenschützen gehässige Sprüche und Wortwitze über Kleinholz und Steinchen über das Schlachtfeld gröhlten, nickte Skrigg zufrieden. Schließlich deutete er seinen niederen Artgenossen mit einer Handbewegung zu schweigen und sprach zu ihnen: „Un jetz legän wir unz allä wieda hin!“

 

Armeeaufbau Kings of War Goblins #5

Veröffentlicht: Februar 3, 2018 in Allgemein, Kings of War

Bereits im Herbst letzten Jahres bekamen einige weitere Goblins Farbe und obwohl sie bereits bei einigen Schlachten dabei waren und sogar auf Schnappschüssen derselben abgelichtet wurden, habe ich es bis heute verpasst, ihnen Teil 5 des Armeeaufbaus zu widmen. Das wird hiermit nachgeholt.

Den Anfang macht die alte Speerschleuder von Games Workshop, die mir leider schon einmal heruntergefallen ist. Ich musste an etlichen Stellen nachbessern, da sich das Metall teils deutlich zeigte und durchschimmerte. Ich hoffe auf den Fotos ist nichts davon sichtbar. Sie trägt übrigens den klangvollen Namen „Stump´n Piekz´a“. So viele Zwerge hat sie bisher nicht gepiekst, aber immerhin ihre Punkte bei jedem Einsatz wieder hereingeholt.

 

Um die Mawbeasts oder Schlundbestien darzustellen, habe ich mich für Modelle der Firma Kromlech entschieden, da mir diese preislich und optisch sehr zusagten und ich bereits gute Erfahrungen mit anderen Resinkits der Polen gemacht habe. Die Original Manticmodelle finde ich zwar auch schick, aber den Preis von ca.30€ für 60 Punkte im Spiel einfach zu viel, selbst wenn es sich dabei um Zinnmodelle handelt. Ich besitze zwar eine Packung der Originale, habe sie aber in einem Sale für 15€ erstanden, was ich als deutlich fairer empfinde. Zurück zu den Miniaturen von Kromlech: Die an Squigs angelehnten Modelle sind etwas größer als ihre Vorbilder, aber ebenso detailliert. In einem Blister befinden sich 3 Modelle, die perfekt auf ein Kavalleriebase passen. Um bei der großen freien Fläche des Bases etwas Abwechslung hereinzubekommen, habe ich kleinere Felsformationen und die bereits bekannten Kromlech-Pilze hinzugefügt. Der größere Leuchtpilz besteht übrigens aus gepresstem Zellstoff, der in Form von Stiel und Hut und in diversen Größen im Bastelbedarf erhältlich ist.

 

Zum Abschluss präsentiert sich mein Obermotz, der in ehrfürchtiger Huldigung seines mächtigen Bauches, den Namen „Skrigg Eisenwanst“ trägt. Er ist zugleich der (vorläufige) Befehlshaber der Goblinarmee, der seine Horde bereits in mehreren Schlachten siegreich anführte. Er wusste bisher seinen (nicht am Modell sichtbaren) Bogen mit tödlicher Präzision zu führen (für Goblinverhältnisse versteht sich…) und konnte auch schon mit seiner moralerhöhenden Erscheinung die Flucht eines Regiments feigerer Artgenossen aufhalten.

Bei Zeiten geht es hier mit den grünen Horden weiter. Bis dahin gibt es noch mehr Bilder wie immer in der Flickr-Galerie!

Der Stefan und ich haben uns getroffen, um unseren Beitrag bei der „Edge of the Abyss“-Sommerkampagne  von Mantic zu leisten.

Stefan stellte für die gute Seite seine „Mächte der Natur“ auf und ich trat erneut mit meinen Goblins an. (Mittlerweile übrigens das 7. Spiel) Geeinigt haben wir uns auf 600 Punkte, da wir selbstverständlich ausschließlich mit bemalten Modellen spielen wollten und Stefan erst viel später als ich mit der Bemalung seiner Modelle begann.

Aufstellung: 

Aufstellung Mächte der Natur:

  • Salamander (Regiment)
  • Naiaden Wyrmreiter (Regiment)
  • Baumkrieger (Regiment)
  • Höheres Elementarwesen mit der Steinelementaroption

+20 Punkte an magischen Gegenständen

= 600 Punkte

 

Aufstellung Goblins:

  • Mob (Horde)
  • Mob (Regiment)
  • Obermotz
  • Hex + Scharlachmauls Finsteramulett
  • Schnetzler
  • Schlundbestien (Trupp) + Feueröl
  • Schlundbestien (Trupp)
  • Kriegsposaune

= 600 Punkte

 

Szenario:

Gespielt haben wir Szenario 5 des Edge of the Abyss Kampagnenhefts, welches den Regeln der klassischen „Eroberung“ folgt. Ziel dieses Szenarios ist das Übersetzen auf die jeweils andere Seite mit so vielen Einheiten, bzw. Punkten wie möglich. Das Gelände wird dabei als weit und offen beschrieben, was wir versucht haben umzusetzen.

Spielbericht:

Ich gewann die Seitenwahl und ließ Stefan zuerst aufstellen. Folglich konnte ich auf seine Positionierungen reagieren und entschied mich für eine recht breit aufgestellte Front.

 

Nach der ersten Runde und dem typischen Aufmarsch der beiden Heere war es mein Hex (Zauberer), der den Wyrmreitern ein paar Blitze um die Ohren fliegen ließ und direkt erste Verwundungen verursachte. Mein Obermotz traf mit seinem Bogen gar nichts und die Kriegstrompete hatte noch keine Reichweite.

 

Angetrieben von den ersten fliegenden Projektilen bewegten sich die Goblins an den Flanken weiter vor. Auf der rechten Seite trafen die Mob-Horde und ein Trupp Schlundbestien auf die Salamander und links der 2. Trupp Schlundbestien sowie der Schnetzler auf die bereits angebrutzelten Wyrmreiter. Während die Goblins nahezu keinen Schaden an den Salamandern verursachten, mussten die Wyrmreiter ordentlich einstecken, sodass sie ohne eine Möglichkeit des Angriffs aus den Satteln gehoben wurden.

Der Konter sollte auf dem Fuße folgen und so rückten Stefans Truppen mittig vor, während die Salamander zum Gegenangriff übergingen. Offenbar verwirrt (oder vom Mitleid ergriffen) von den harmlosen Goblinspeeren zuvor, trafen auch die rotschuppigen Echsen kaum und verursachten lediglich 2 Verwundungen.

Der Schnetzler und die Schlundbestien der linken Flanke nahmen den Schwung mit, den sie durch die Vernichtung der Wyrmreiter erfahren haben und fielen den Baumkriegern in den Rücken. Während Obermotz, Hex und die Kriegsposaune auf das höhere Elementarwesen zielten und erste Verwundungen erreichten.

Auf der rechten Flanke griffen nun auch die anderen Schlundbestien in das Geschehen ein und füllten ihre großen Mäuler und die mindestens ebenso großen aber leeren Mägen mit Echsen, als sie den Salamandern in die Flanke fielen. Dies stachelte die Goblins ungemein an, was sie sogleich dazu bewog, ihren Angriff nochmals zu verstärken. Ohne jede Chance der Gegenwehr gingen die Salamander folglich in einem Meer aus Speeren und Zähnen unter.

In der Mitte wurden die Baumkrieger derweil zu Kleinholz verarbeitet (der Spruch musste einfach sein…) und das Elementarwesen umzingelt. In einem heroischen Kampf wirbelte der Obermotz der Goblins wild mit seiner Klinge umher und schlug dem steinernen Wesen einige Kerben in den Fels, ehe er von einer massiven von oben herab sausenden Faust zu einem fleischigen Klumpen verarbeitet wurde.

Dem Missionsziel der Eroberung folgend, nahm der Rest der goblinischen Truppen die gegnerische Spielfeldkante in Beschlag.

Das Elementarwesen wurden letztlich auch noch niedergerungen, da hungrigen Schlundbestien-Mägen auch Steine gelegen kommen…

So endete das Spiel in der 5. Runde mit einem ganz klaren Sieg für die Goblins, durch totale Vernichtung. In der gegnerischen Hälfte befanden sich deutlich mehr Punkte als die geforderten 10% der Sollstärke. Inklusive der danach folgenden Revanche erreichten meine garstigen kleinen Grünhäute somit den 7. Sieg im 8. Spiel.

Das Ergebnis, die notwendigen Fotos und Daten werden dann am Montag offiziell bei Mantic eingereicht, wenn auf Beasts of War der neue Kampagnen-Hub öffnet.

 

 

Hier gibt es dann demnächst die neuen Einheiten meiner Goblins in nah und schön zu sehen, ehe es danach mit etwas anderem weitergeht, um ein wenig Abwechslung zu haben.

 

Den Anfang des diesmaligen Armeeaufbau-Updates machen weitere Goblin Scharfstöcke bzw. Speerkämpfer der alten Warhammer Grundbox. Zu den Miniaturen an sich und ihrer Qualität habe ich bereits im letzten Teil genug Worte verloren. Zusammen mit dem 2. Regiment kann ich die kleinen Grünhäute auch perfekt als 40er Horde aufstellen, was in den letzten beiden Spielen auch sehr sinnig war.

Weiter geht es mit dem ersten Helden meiner kleinen Armee. Es handelt sich um einen „Hex“ aus dem „Goblin Heroes“-Blister von Mantic selbst. Das Modell finde ich mit seinen an Märchen und klassischer Fantasy angelehnten Details (ja, ich meine den Zauberstab, die Robe etc.) überaus gelungen. Die Gussgrate waren kaum der Rede wert. Abstriche muss man allerdings beim kleinen Begleiter machen: Seine Extremitäten gehen im rohen und grundierten Zustand nahtlos in den Umhang seines Meisters über, was mit einem passenden Anstrich unbedingt abgegrenzt werden sollte. Insgesamt aber ein klasse Modell! Man könnte mit einer aufwändigeren Bemalung sicher noch mehr herausholen, aber bei einer Armeegröße von über 200 Goblins, wollte ich es auch bei Helden nicht übertreiben.

  

Den Abschluss bildet die allererste Kriegsmaschine in Form eines Schnetzlers bzw. Mincers von Mantic Games. Das Modell ließ sich passgenau und selbsterklärend zusammenbauen. Bei der Bemalung wollte ich einen abgewrackten Look erreichen und habe daher viele bronzene und grau-braune Farbtöne verwendet. Die Pilze, welche das Base auflockern, sind von Kromlech und ähnlich denen der Flohsackreiter gestaltet.

 

Diese und weitere Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie, die ihr über die obigen Reiter erreicht.

 

Heute gibt es einen weiteren Fortschritt bei meinen Goblins. Dem 300 Punkte pro Monat-Zeitplan hinke ich stark hinterher, aber immerhin geht es voran. Ich habe zwischenzeitlich sogar so viel geschafft, dass ich das Ganze in mehreren Beiträgen veröffentlichen werde.

Die Hintergrundgeschichte habe ich nicht vergessen. Hier überlege ich momentan, in welcher Form ich sie euch näher bringen möchte.

 

Nun aber zu den (ersten) Neuankömmlingen meiner Goblins.

Beginnen möchte ich mit einem weiteren Regiment Scharfstöcke. Die Modelle entstammen der bekannten Warhammer-Grundbox von anno dazumal. Sie sind recht Posenarm und unterscheiden sich nur minimal in ihren jeweiligen Ausprägungen. Daher entschied ich mich, sie schräg auf den Bases anzuordnen, um sie etwas unkoordinierter aussehen zu lassen. So erschienen sie mir gleich viel passender! Meine hervorragenden Photoshop-Fähigkeiten lassen wir mal außer Acht…

 

Des Weiteren verstärken die von mir bereits in einem Review vorgestellten Mantic-Trolle meine grünen Reihen. Mir gefielen die Modelle ja ohnehin schon sehr gut, aber mit Farbe sind sie einfach ein Traum. Ich habe mich beim Farbschema grob am Mantic-Original orientiert, aber diverse Abweichungen unter anderem bei den Details und den Verläufen der Haut eingebracht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Weitere Bilder der Miniaturen pflege ich in die Flickr-Galerie ein.

 

 

Ende März fand das erste Testspiel unserer noch jungen Kings of War Karriere statt. Da Flo bereits seine gesamte Starterarmee der Orks bemalt hatte, haben wir uns darauf geeinigt, die Goblins und Untoten zusammen aufzustellen, um so auf jeder Seite 600 Punkte spielen zu können. Die Untoten und Goblins hatten somit jeweils 300 Punkte.

Da es sich um ein Einführungsspiel handelt, verzichteten wir auf eine Hintergrundgeschichte und wählten als Missionsziel die einfachste aller Optionen: die totale Vernichtung der anderen Seite…

Die Aufstellungen sahen, mit einigen wenigen magischen Gegenständen verstärkt, wie folgt aus:

Orks:

  • 1 Regiment (20) Axtkrieger
  • 1 Regiment (20) Großaxtkrieger
  • 1 Regiment (10) Wildschweinreiter
  • 1 Regiment (3) Wildschweinstreitwagen

Goblins:

  • 1 Regiment (20) Scharfstöcke (Speerkämpfer)
  • 1 Regiment (20) Dornenspucker (Bogenschützen)
  • 1 Trupp (5) Flohsackreiter

Untote:

  • 1 Regiment (20) Zombies
  • 1 Regiment (20) Ghoule
  • 1 Regiment (20) Skelettkrieger

Es folgen einige Beschreibungen zu den Bildern mit den vagen Erinnerungen, die ich noch an das Spiel habe. 😉

Hier zu sehen die Linke Flanke aus Tobi´s Untoter Sicht. Er stand dem harten Kern der feindlichen Armee gegenüber.

Die rechte Flanke offenbarte sich mir so. Schwer zu sehen, aber ein wichtiges Detail: Hinter dem hinteren Wäldchen befinden sich die Streitwagen, die bereits in der ersten Schussphase meiner Goblins Treffer einsteckten. (Als Regelguru war das Regelbuch natürlich immer griffbereit…)

Bedrohlich nähern sich die Streitwagen auf der rechten Flanke. „Spickt sä´mit Pfeilän, Jungz!“

In der Mitte näherten sich unterdessen schnell die gewaltigen grünen Horden. Ein massives Nahkampfgemetzel entbrannte. Der heftige Angriff der Wildschweinreiter fordert erste (starke) Verluste bei den Ghoulen. Die Flohsackreiter versuchen den Orks in die Flanke zu fallen, um die Zombies zu unterstützen.

Die Scharfstöcke versuchen die Streitwagen abzufangen, um das Kampfgetümmel in der Mitte zu entlasten.

Dabei unterstützt haben sie die Dornenspucker, die hin und wieder mal 1-2 Treffer landeten, aber den Lenkern der Streitwagen nur ein müdes Gähnen entlockten…

Der Kampf nähert sich seinem Höhepunkt. Im Hintergrund zu sehen ist die linke Flanke, die verzweifelt von den Skeletten gehalten wird.

Die Wildschweinreiter machen sich nach der erfolgreichen Vernichtung der Ghoule bereit, ihr tödliches Gemisch aus Speeren, Hauern und massivem Fleisch in die Flanke der Zombies regnen zu lassen… Die Streitwagen erreichen unterdessen, ebenfalls in die Flanke fallend, das Gemetzel in der Mitte.

Die goblinischen Scharfstöcke versuchen verzweifelt in die Bresche zu springen, die die niedergemachten Flohsackreiter hinterlassen haben. Aber ihr Einsatz kann an der Niederlage nichts mehr ändern. Im Nahkampf haben die Goblins und Untoten kaum einen Stich gegen die gut gepanzerten und starken Orks gesehen.

Das erste Spiel brachte uns sehr viele Erkenntnisse über das Regelsystem und mögliche Aufstellungen. Es ging flott von der Hand und hat trotz Niederlage eine Menge Spaß gemacht! Noch am selben Abend haben Tobi und ich darüber philosophiert, welche Einheiten als nächstes aufzustellen wären, um der Flut an Orks beim nächsten Mal erfolgreich entgegenwirken zu können…

Meine Goblins schärfen schon ihre Messer.

Neue Feinde braucht das Land

Beim ersten Armeeaufbau-Post war ich voller Begeisterung über die Beteiligung von Flo am Kings of War Projekt. Um es kurz zu machen und mich nicht im Finden von Superlativen für meine Überredungskünste zu verlieren, hau ich einfach mal raus: Ich habe es geschafft, 3 weitere Spieler für Kings of War zu begeistern! Mal ehrlich, wenn irgendjemand von Mantic Games (oder jemand, der jemanden kennt, der da jemanden kennt) hier mitliest, ich habe mir so langsam eine Provision verdient. Zahlbar in Goblins.

Diese 3 neuen Spieler haben sich für die Untoten, die Elfen und für die Mächte der Natur entschieden. Somit haben wir mit Flo´s Orks und meinen Goblins eine nette kleine Auswahl an Armeen zusammen.

Der Spieler der Untoten wird sich an unserem „300 Punkte pro Monat“-Ziel beteiligen, für die anderen beiden kommt das Monatsende zu früh. Wo wir gerade bei den 300 Punkten sind: Das erste Match wird am 01.04. stattfinden.

Wir haben auch schon ein paar nette Ideen gesammelt, wie wir die 5 Armeen in Szene setzen können. Dazu aber irgendwann einmal mehr.

 

In den Höhlen regt sich was

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Plan, die Goblins einem Waldthema unterzuordnen. Dieser Plan ist in den Wirren des Krieges verloren gegangen. Vielmehr habe ich mich nun für ein eher klassisches Höhlendesign der Bases entschieden. Vor dem Hintergrund des Mantic-Fluffs und der persönlichen Geschichte meiner Truppe (beim nächsten Teil wird es diesbezüglich ausführlicher) machte es einfach mehr Sinn.

Die Scharfstöcke bzw. Speerkämpfer, die im ersten Post fertig wurden, haben ihre individuellen Bases und auch ihr Gemeinschaftliches bekommen. Dazu habe ich das gesamte Regiment mit Ferrofolie magnetisiert, damit die Jungs nicht durcheinander purzeln können.

Goblins sind von Natur aus feige und nutzen gerne jede Möglichkeit, einer direkten Konfrontation aus dem Wege zu gehen. Die Aushebung eines Bogenschützenregiments, bzw. der Dornenspucker, ist somit nur folgerichtig. Ein Feind der bereits „aufgeweicht“ zu meinen Speerkämpfern kommt, entspricht eher ihrer Kampfkultur. Die Goblins dieser Einheit waren, wie die Speerkämpfer auch, bereits unschön von ihrem Vorbesitzer bemalt und mussten kräftig überarbeitet werden. Auch sie haben eine Magnetisierung bekommen.

Nachdem ich nun 2 Regimenter mit Miniaturen von Games Workshop gestellt habe, wollte ich unbedingt auch mal die Mantic Goblins testen. Der erste Trupp Flohsackreiter wurde mit Pilzen der Firma Kromlech verschönert und ich habe versucht, sie etwas zufälliger auf ihren Bases anzuordnen, um die 5 Mannen und ihre Reittiere wilder wirken zu lassen. Die Bearbeitung des Materials war ein Graus, die Details hingegen sehr gut. Für weitere Infos bezüglich der Bearbeitung von „Restic“, verweise ich mal auf mein Troll Review. Dort bin ich auf die Qualität des Materials ausführlich eingegangen.

Angelehnt an die Verwendung besonderer und seltenerer Pferde für Generäle der napoleonischen Ära, habe ich mich für ein kontrastreiches graues Reittier des Kommandanten entschieden. Es handelt sich bei den Schildsymboliken um Freehands.

 

 

Das wäre also meine kleine Horde für unser erstes Test-Match. Zusammen sind es 275 Punkte, die ich im Monat März bemalt habe. Somit bleiben noch 25 Punkte für unterstützende magische Gegenstände. Bis zum nächsten Wochenende habe ich noch Zeit, mir da was passendes herauszusuchen.

 

In Teil 3 geht es dann demnächst weiter mit der Hintergrundgeschichte meiner Armee und dem ersten (hoffentlich erfolgreichen) Schlachtbericht!

Mehr Bilder findet ihr wie immer in der Flickr-Galerie.

 

[Review] Trolle von Mantic Games

Veröffentlicht: März 12, 2017 in Kings of War, Reviews

Für meine im Aufbau befindliche Goblinhorde benötige ich natürlich auch noch tatkräftige Unterstützung. Was wäre da naheliegender, als den kleinen Fieslingen große Fieslinge zur Seite zu stellen? Die Wahl fiel also auf ein paar Trolle. Da ich bisher nur GW Goblins bepinselt habe, wurde es mal Zeit für Püppchen von Mantic. Optisch gefallen sie mir sehr, erfüllen sie doch das Klischee großer Muskelpakete mit kleinem Hirn.

Die Packung kommt Mantic-typisch im Videokassetten Format daher und enthält 2 Schaumstoffeinlagen für den Transport. Das Design ist recht ansprechend, sieht man den Inhalt der Box doch ganz gut. 

Die einzelnen Bauteile sind bereits vom Gussrahmen getrennt in der Box, die Köpfe nochmals extra verpackt. Alles befand sich in 2 Tütchen. Die Komponenten bedurften einiger Nachbearbeitung. Die Gussgrate waren nicht sehr zahlreich, saßen aber an ungünstigen Stellen. Ein Rest des Gussastes befand sich beispielsweise an der eingewölbten Klebestelle des Arms… Das Material muss das berühmt-berüchtigte Restic sein, denn es war Sekundenkleber nötig, der auch noch ziemlich lange brauchte, um die Teile zu verbinden.

Die Passgenauigkeit der Teile war hingegen gut, sofern man gründlich die oben erwähnten schwierig zu erreichenden Gussreste entfernt. Bei meinem Set war das Schwert ziemlich verbogen. Durch ein kurzes Bad in heißem Wasser, konnte ich es allerdings problemlos wieder in Form bringen. Ein wenig enttäuscht war ich, dass keine Variation der Arme möglich ist. Alles hat seinen festen Platz. Nur bei den Köpfen konnte man individuell vorgehen.

Nach einer guten halben Stunde war dann alles zusammengebaut. Die Details der Miniaturen sind sehr gut und deutlich herausgearbeitet. Sie entschädigen mich für die Schwierigkeiten des Zusammenbaus durchaus.

Insgesamt kann ich das Set für knapp über 20€ empfehlen, sofern man über mangelnde Optionen und das verwendete Material hinwegsehen kann. Hier sollte Mantic aber unbedingt über eine Änderung nachdenken. Ich hab da aber schon was in der Richtung läuten hören… 😉

Demnächst gehts dann weiter mit dem Update Nummer 2 meines Armeeaufbaus.

 

Gedankenbrei

Es begab sich zu einer Zeit, als ich da saß und mir Gedanken über die Hobby-Projekte machte, die bei mir privat noch aktuell sind. Da wäre zum einen meine russische Bolt Action Armee, die nur noch auf ihre Kavallerie wartet und zum anderen meine Walking Dead Booster, derer ich noch 3 zu bemalen habe. Auf meine Russen habe ich momentan keine Lust und von den Zombies brauche ich eine Pause.

Es stand die Überlegung im Raum etwas Neues anzufangen.

In meinem Spielerkreis ist Frostgrave genauso aktuell wie Congo und Dead Mans Hand, allerdings bin ich damit (bisher) noch nicht so warm geworden. Diese 3 waren also keine Optionen. Zum Zeitpunkt meiner Überlegungen saß ich gerade an einer Auftragsarbeit und lauschte wie so oft einigen Youtube-Kanälen, die sich mit unserem Hobby befassen. Ganz vorne mit dabei ist für mich immer der Balduin mit seinem „Maltischgebabbel“. In der unregelmäßig erscheinenden Sendung befasst sich Erik mit allen Dingen rund ums Hobby Tabletop. Wobei man hier einschränken muss, dass er sich ausschließlich mit den GW-Systemen und dabei wiederum fast gänzlich Warhammer Fantasy widmet. So weit so gut. GW interessiert mich mit ihren aktuellen Systemen so gar nicht und gerade weil auch mein Einstieg Warhammer Fantasy war, kann ich mit Age of Sigmar nichts anfangen, aber das ist ein anderes Thema… Jedenfalls kann Balduin wie kein Zweiter mit viel Leidenschaft und einer Extra-Portion „Nerdigkeit“ von seinem Hobby berichten und die Inhalte seiner Sendung wunderbar aufbereiten! So habe ich dann durch diverse Sendungen zu meiner alten Liebe, dem Fantasy-Tabletop mit Regimentern zurückgefunden, also zu Rank und File Systemen.

Da Warhammer offiziell zu oben erwähntem AoS wurde und für mich keine Option darstellt, habe ich diesen Gedanken schnell verworfen. Aber am Horizont gibt es Hoffnung in Form von Kings of War! Das Regelwerk, von keinem geringeren als Alessio Cavatore geschrieben, habe ich mir bereits bei einigen Battlereports im Netz aus der Ferne angesehen und für durchaus tauglich befunden. Sodann flatterte ein neues Regelwerk ins Haus und ich kam zu der nächsten Frage, womit anfangen?

 

Die Qual der Wahl

Im Regelbuch gab es so einige Armeen, mit denen ich mich auf Anhieb hätte anfreunden können. Zwerge, Untote, Menschen, Orks, Goblins, Oger… Noch während ich überlegte, fand ich im Netz 2 (richtig schlecht) bemalte Nachtgoblin-Regimenter zu einem Preis, der fast schon Diebstahl war und schlug zu. Da ich damals zu Weihnachten die Grundbox der 6. Warhammeredition geschenkt bekam, waren Orks und Goblins sozusagen mein Einstieg ins Hobby und bis heute eine heimliche Liebe. Die Entscheidung war gefallen.

In meinem Spielerkreis warb ich unterdessen schon fleißig für Kings of War. Nur einen konnte ich aber auf Anhieb von einem neuen Rank & File überzeugen, der Rest sträubte sich aufgrund der Miniaturmassen, die bemalt werden wollen. Aber auch bei dem „Einen“ wurde es nicht konkret und ich fand mich fast schon mit dem Gedanken ab, eine Armee ganz allein aufzubauen… Auf der Tactica in Hamburg war es dann aber so weit: Ein unvergleichlich gutes Angebot an Starterboxen ließ meiner Werbekampagne für Kings of War Früchte tragen! Der besagte „Eine“, nennen wir ihn Flo, ließ sich breitschlagen und so kauften wir uns beide eine Starterarmee. Er die Orks, da er sie zugleich auch für Frostgrave nutzen will und ich die Goblins aus oben genannten Gründen.

Beseelt vom aufsteigenden Hochgefühl meiner Überzeugungskünste, machte ich auch beim Flohmarkt keinen Halt und deckte mich mit sehr vielen Gobbos ein. Da ich mir im Vorfeld ja ausmalte zur Not auch alleine mit KoW zu starten, machte ich mir auch eine gedankliche Liste an Dingen, die ich kaufen wollte. Von daher konnte ich gezielt die einzelnen Stände absuchen.

Am Ende des Tages hatte ich dann ein klitzekleines Tütchen mit einer sehr überschaubaren Anzahl (in der Starterbox im Hintergrund befinden sich nochmal 71!) an Miniaturen zusammen, die ich garantiert schnell fertig machen werde! Ganz bestimmt! Todsicher!

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Zu den Miniaturen auf dem Bild und in der Box gesellen sich dann noch die 40 Goblins die ich bereits zuvor gekauft habe und die, die bereits bestellt und noch nicht angekommen sind… *pfeif*

In der Summe etwa um die 200 Minis.

 

Eine Frage der Ausdauer

Da ich noch Auftragsarbeiten zu erledigen habe, stellt sich die Frage nach dem „wann?“ eigentlich nicht. Da bleibt momentan nur das Wochenende. Eine viel wichtigere Frage ist die, wie ich die Motivation bei so vielen Miniaturen behalten soll.

Auch hierüber habe ich mir den Kopf zerbrochen und folgendes Konzept mit Flo ausgemacht:

  • Wir bemalen monatlich ca. 300 Punkte unserer Armeen, machen von den Zwischenschritten Fotos und dokumentieren unseren aktuellen Stand. Im Grunde genommen also das, was ihr hier gerade lest.
  • Darüber hinaus wollen wir versuchen mit dem monatlichen Update auch immer ein kleines Spielchen zu machen, damit wir nach und nach mit den Regeln warm werden. (Und natürlich um eventuelle Zuschauer ebenfalls zu bekehren. 😉 )
  • Ich mache einen klassischen „Armeeaufbau“, den ich hier und in der Gesichtsbuch Gruppe „Kings of War Germany“ poste

All das zusammen lässt mich hoffentlich nicht einknicken!

 

Der Start

Die ersten 5 der unschön bemalten Billig-Gobbos

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habe ich bereits vor einer Weile wieder „aufgehübscht“:

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In diesem Stile soll auch der Rest meiner Goblins bemalt werden. Überwiegend dunkel gekleidet, mit roten Zierelementen und orangen Augen. Die großen Multibases sollen dann ein Waldthema bekommen, also mit Pilzen, Blättern und dichtem Bewuchs aufwarten.

Derzeit warte ich noch auf die Lieferung der Multibases, daher stehen meine Jungs noch auf ihren grünen unbearbeiteten Bases. Das Regiment selbst ist aber komplett und so präsentiere ich stolz den ersten Teilschritt auf meiner langen Reise hin zu einer fertigen Goblinarmee:

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Als nächstes werde ich mir dann ein paar Bogenschützen schnappen um sie in Teil 2 vorzustellen.