Archiv für die Kategorie ‘AAR’

Spielbericht – Edge of the Abyss Summer Campaign

Veröffentlicht: September 2, 2017 in AAR

Der Stefan und ich haben uns getroffen, um unseren Beitrag bei der „Edge of the Abyss“-Sommerkampagne  von Mantic zu leisten.

Stefan stellte für die gute Seite seine „Mächte der Natur“ auf und ich trat erneut mit meinen Goblins an. (Mittlerweile übrigens das 7. Spiel) Geeinigt haben wir uns auf 600 Punkte, da wir selbstverständlich ausschließlich mit bemalten Modellen spielen wollten und Stefan erst viel später als ich mit der Bemalung seiner Modelle begann.

Aufstellung: 

Aufstellung Mächte der Natur:

  • Salamander (Regiment)
  • Naiaden Wyrmreiter (Regiment)
  • Baumkrieger (Regiment)
  • Höheres Elementarwesen mit der Steinelementaroption

+20 Punkte an magischen Gegenständen

= 600 Punkte

 

Aufstellung Goblins:

  • Mob (Horde)
  • Mob (Regiment)
  • Obermotz
  • Hex + Scharlachmauls Finsteramulett
  • Schnetzler
  • Schlundbestien (Trupp) + Feueröl
  • Schlundbestien (Trupp)
  • Kriegsposaune

= 600 Punkte

 

Szenario:

Gespielt haben wir Szenario 5 des Edge of the Abyss Kampagnenhefts, welches den Regeln der klassischen „Eroberung“ folgt. Ziel dieses Szenarios ist das Übersetzen auf die jeweils andere Seite mit so vielen Einheiten, bzw. Punkten wie möglich. Das Gelände wird dabei als weit und offen beschrieben, was wir versucht haben umzusetzen.

Spielbericht:

Ich gewann die Seitenwahl und ließ Stefan zuerst aufstellen. Folglich konnte ich auf seine Positionierungen reagieren und entschied mich für eine recht breit aufgestellte Front.

 

Nach der ersten Runde und dem typischen Aufmarsch der beiden Heere war es mein Hex (Zauberer), der den Wyrmreitern ein paar Blitze um die Ohren fliegen ließ und direkt erste Verwundungen verursachte. Mein Obermotz traf mit seinem Bogen gar nichts und die Kriegstrompete hatte noch keine Reichweite.

 

Angetrieben von den ersten fliegenden Projektilen bewegten sich die Goblins an den Flanken weiter vor. Auf der rechten Seite trafen die Mob-Horde und ein Trupp Schlundbestien auf die Salamander und links der 2. Trupp Schlundbestien sowie der Schnetzler auf die bereits angebrutzelten Wyrmreiter. Während die Goblins nahezu keinen Schaden an den Salamandern verursachten, mussten die Wyrmreiter ordentlich einstecken, sodass sie ohne eine Möglichkeit des Angriffs aus den Satteln gehoben wurden.

Der Konter sollte auf dem Fuße folgen und so rückten Stefans Truppen mittig vor, während die Salamander zum Gegenangriff übergingen. Offenbar verwirrt (oder vom Mitleid ergriffen) von den harmlosen Goblinspeeren zuvor, trafen auch die rotschuppigen Echsen kaum und verursachten lediglich 2 Verwundungen.

Der Schnetzler und die Schlundbestien der linken Flanke nahmen den Schwung mit, den sie durch die Vernichtung der Wyrmreiter erfahren haben und fielen den Baumkriegern in den Rücken. Während Obermotz, Hex und die Kriegsposaune auf das höhere Elementarwesen zielten und erste Verwundungen erreichten.

Auf der rechten Flanke griffen nun auch die anderen Schlundbestien in das Geschehen ein und füllten ihre großen Mäuler und die mindestens ebenso großen aber leeren Mägen mit Echsen, als sie den Salamandern in die Flanke fielen. Dies stachelte die Goblins ungemein an, was sie sogleich dazu bewog, ihren Angriff nochmals zu verstärken. Ohne jede Chance der Gegenwehr gingen die Salamander folglich in einem Meer aus Speeren und Zähnen unter.

In der Mitte wurden die Baumkrieger derweil zu Kleinholz verarbeitet (der Spruch musste einfach sein…) und das Elementarwesen umzingelt. In einem heroischen Kampf wirbelte der Obermotz der Goblins wild mit seiner Klinge umher und schlug dem steinernen Wesen einige Kerben in den Fels, ehe er von einer massiven von oben herab sausenden Faust zu einem fleischigen Klumpen verarbeitet wurde.

Dem Missionsziel der Eroberung folgend, nahm der Rest der goblinischen Truppen die gegnerische Spielfeldkante in Beschlag.

Das Elementarwesen wurden letztlich auch noch niedergerungen, da hungrigen Schlundbestien-Mägen auch Steine gelegen kommen…

So endete das Spiel in der 5. Runde mit einem ganz klaren Sieg für die Goblins, durch totale Vernichtung. In der gegnerischen Hälfte befanden sich deutlich mehr Punkte als die geforderten 10% der Sollstärke. Inklusive der danach folgenden Revanche erreichten meine garstigen kleinen Grünhäute somit den 7. Sieg im 8. Spiel.

Das Ergebnis, die notwendigen Fotos und Daten werden dann am Montag offiziell bei Mantic eingereicht, wenn auf Beasts of War der neue Kampagnen-Hub öffnet.

 

 

Hier gibt es dann demnächst die neuen Einheiten meiner Goblins in nah und schön zu sehen, ehe es danach mit etwas anderem weitergeht, um ein wenig Abwechslung zu haben.

 

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AAR Kings of War: Goblins und Untote vs. Orks

Veröffentlicht: April 16, 2017 in AAR

Ende März fand das erste Testspiel unserer noch jungen Kings of War Karriere statt. Da Flo bereits seine gesamte Starterarmee der Orks bemalt hatte, haben wir uns darauf geeinigt, die Goblins und Untoten zusammen aufzustellen, um so auf jeder Seite 600 Punkte spielen zu können. Die Untoten und Goblins hatten somit jeweils 300 Punkte.

Da es sich um ein Einführungsspiel handelt, verzichteten wir auf eine Hintergrundgeschichte und wählten als Missionsziel die einfachste aller Optionen: die totale Vernichtung der anderen Seite…

Die Aufstellungen sahen, mit einigen wenigen magischen Gegenständen verstärkt, wie folgt aus:

Orks:

  • 1 Regiment (20) Axtkrieger
  • 1 Regiment (20) Großaxtkrieger
  • 1 Regiment (10) Wildschweinreiter
  • 1 Regiment (3) Wildschweinstreitwagen

Goblins:

  • 1 Regiment (20) Scharfstöcke (Speerkämpfer)
  • 1 Regiment (20) Dornenspucker (Bogenschützen)
  • 1 Trupp (5) Flohsackreiter

Untote:

  • 1 Regiment (20) Zombies
  • 1 Regiment (20) Ghoule
  • 1 Regiment (20) Skelettkrieger

Es folgen einige Beschreibungen zu den Bildern mit den vagen Erinnerungen, die ich noch an das Spiel habe. 😉

Hier zu sehen die Linke Flanke aus Tobi´s Untoter Sicht. Er stand dem harten Kern der feindlichen Armee gegenüber.

Die rechte Flanke offenbarte sich mir so. Schwer zu sehen, aber ein wichtiges Detail: Hinter dem hinteren Wäldchen befinden sich die Streitwagen, die bereits in der ersten Schussphase meiner Goblins Treffer einsteckten. (Als Regelguru war das Regelbuch natürlich immer griffbereit…)

Bedrohlich nähern sich die Streitwagen auf der rechten Flanke. „Spickt sä´mit Pfeilän, Jungz!“

In der Mitte näherten sich unterdessen schnell die gewaltigen grünen Horden. Ein massives Nahkampfgemetzel entbrannte. Der heftige Angriff der Wildschweinreiter fordert erste (starke) Verluste bei den Ghoulen. Die Flohsackreiter versuchen den Orks in die Flanke zu fallen, um die Zombies zu unterstützen.

Die Scharfstöcke versuchen die Streitwagen abzufangen, um das Kampfgetümmel in der Mitte zu entlasten.

Dabei unterstützt haben sie die Dornenspucker, die hin und wieder mal 1-2 Treffer landeten, aber den Lenkern der Streitwagen nur ein müdes Gähnen entlockten…

Der Kampf nähert sich seinem Höhepunkt. Im Hintergrund zu sehen ist die linke Flanke, die verzweifelt von den Skeletten gehalten wird.

Die Wildschweinreiter machen sich nach der erfolgreichen Vernichtung der Ghoule bereit, ihr tödliches Gemisch aus Speeren, Hauern und massivem Fleisch in die Flanke der Zombies regnen zu lassen… Die Streitwagen erreichen unterdessen, ebenfalls in die Flanke fallend, das Gemetzel in der Mitte.

Die goblinischen Scharfstöcke versuchen verzweifelt in die Bresche zu springen, die die niedergemachten Flohsackreiter hinterlassen haben. Aber ihr Einsatz kann an der Niederlage nichts mehr ändern. Im Nahkampf haben die Goblins und Untoten kaum einen Stich gegen die gut gepanzerten und starken Orks gesehen.

Das erste Spiel brachte uns sehr viele Erkenntnisse über das Regelsystem und mögliche Aufstellungen. Es ging flott von der Hand und hat trotz Niederlage eine Menge Spaß gemacht! Noch am selben Abend haben Tobi und ich darüber philosophiert, welche Einheiten als nächstes aufzustellen wären, um der Flut an Orks beim nächsten Mal erfolgreich entgegenwirken zu können…

Meine Goblins schärfen schon ihre Messer.

Bolt Action Spielbericht 15.10.16

Veröffentlicht: Oktober 15, 2016 in AAR

Heute war es dann soweit, meine sowjetischen Truppen wurden endlich mal wieder in einem Bolt Action Spiel eingesetzt!

Da einige“Generäle“ nicht erschienen, hatte ich es nur mit Woody zu tun, der auch Gastgeber war. Historisch völlig korrekt, zog er mit seinem Afrika-Korps gegen meine Russen… Gespielt wurde das Szenario 4: Hold until Relieved mit 750 Punkten pro Seite und den Regeln von BA v.1

 

Aufstellung:

Das Objekt um das sich alles drehte, war ein leeres SdKfz 251, das sich in der Mitte der Karte und auf der einzigen Straße befand. Da Woody plante mit einer großen Ansammlung von Infanterie anzutreten, tat ich es ihm gleich.

Auf russischer Seite zogen ins Feld:

Ein Second Lieutenant als HQ, Zwei Guard Squads mit je 10Mann+LMG, ein SMG-Squad mit 8Mann, der kostenlose Rekrutentrupp mit 11Mann, ein Cavalry Squad mit 10Reitern sowie ein T-34 Medium Tank mit Flammenwerfer.

Diesen Truppen gegenüber stand auf deutscher Seite:

Ein Lieutenant als HQ, 1 Medium Machine Gun, 1 Panzerjäger Team mit Panzerbüchse, ein Panzer III und 5 Infanterietrupps unterschiedlicher Mannstärke.

 

Woody übernahm die Rolle des Verteidigers und stellte einen Infanterietrupp direkt neben das Objective auf. Die Hälfte der restlichen Truppen betrat als 1. Welle den Tisch, die andere Hälfte wartete in der Reserve.

Ich stellte als Angreifer alle Infanterietrupps und die Kavallerie aufs Feld und zwar einigermaßen gleichmäßig verteilt. Mein T-34 befand sich in Reserve und konnte noch nicht direkt eingreifen.

 

Runde 1:

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Die Deutschen rollten mit ihrem Panzer III direkt zum Missionsziel in der Mitte und griffen mit gleich 2 Veteranentrupps die linke russische Flanke an, die nur von den Rekruten gehalten wurde. Die Russen ihrerseits, näherten sich dem SdKfz und gaben vereinzelt Schüsse ab.

 

Runde 2:

Der Aufklärungsflieger beschrieb das Schlachtfeld zu Beginn von Runde 2 so:

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Die linke russische Flanke wurde durch die 2 Veteranentrupps hart angegangen und musste erste Verluste hinnehmen. Im Gegenzug näherten sich die Sowjets der Mitte und gaben auch diesmal wieder einige Schüsse ab, die erstmals auch trafen. Die Kavallerie ging im Galopp auf die rechte Flanke.

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Auf russischer Seite erschien ein T-34 auf dem Schlachtfeld, der auf der unbefestigten Straße vorrückte und mit seinem Flammenwerfer die Deutschen in der Mitte unter Beschuss nahm. Diese wurden von dem Schlag überrascht und fielen in den Flammen. Die russische Infanterie mit Maschinenpistolen nutzte die sich bietende Gelegenheit und stürmte unter lautem Geschrei vor.

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Runde 3:

Aufklärungsfoto zu Beginn der 3.Runde

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Die linke russische Flanke wurde weiter massiert angegriffen und so fielen weitere Rotarmisten. Zusammengekauert und mit den Nerven am Ende, verweigerten sie jeden Befehl und igelten sich hinter dem Zaun ein.

Die Kavallerie stürmte die rechte Flanke entlang, um den nachrückenden Truppen der deutschen Reserve in die Seite zu fallen. Der erste in Reichweite befindliche Trupp wurde von der gewaltigen Wucht etlicher Hufe und Säbel einfach überrannt.

In der Mitte entbrannte ein Schussduell zwischen den beiden Panzern. Der T-34 bekam einen Streiftreffer aus nächster Nähe, der die Besatzung ordentlich durchschüttelte und für eine Weile außer Gefecht setzte. Die Infanterie der Sowjets rückte unterdessen weiter vor, um Stellung beim Missionsziel zu beziehen. Der 2. Guards-Squad ging durch die „Felder“ in Richtung Teich und eröffnete das Feuer auf das MG-Team, welches sich revanchierte.

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Runde 4:

Die Luftaufklärung konnte aufgrund schlechter Witterungsbedingungen kein Bild übermitteln.

Auf der linken Flanke wurden die Rekruten der „Roten“ noch weiter zusammengeschossen und kauerten verängstigt hinter den Zäunen des nahen Gehöfts.

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Im Zentrum fasste sich die russische Panzerbesatzung ein Herz, begab sich wieder in Gefechtsbereitschaft, zielte und vernichtete den Panzer III mit einem Volltreffer.

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Die Kavallerie auf der rechten Flanke setzte unterdessen zum Sturmangriff an und zermalmte unter lautem „Urrrrraaaah!“ einen weiteren kompletten deutschen Trupp. Ihre Kameraden bemerkten diesen raschen Fortschritt und deckten die Reiter mit Feuer ein. Erste Rotarmisten fielen von ihren Pferden.

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Runde 5:

Das Wetter wurde besser und so gab es dann auch wieder ein Aufklärungsbild

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Die Deutschen versuchten mit aller Macht und mit dem Mut der Verzweiflung in Richtung Mitte zu drängen, wurden auf der linken Flanke allerdings von den immer noch tapfer ausharrenden Rekruten aufgehalten. Auf der rechten Flanke wurden sie hingegen durch den schnellen Vorstoß der Kavallerie gestoppt, sodass nur wenig Bewegung auf deutscher Seite herrschte.

 

Runde 6:

Aufklärungsbild kurz vor dem Ende der Schlacht:

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Die letzten deutschen Verteidiger wurden durch die nunmehr zahlenmäßig weit überlegenen sowjetischen Kräfte massiert angegriffen, was es ihnen nicht mehr ermöglichte, auch nur in die Nähe des Sdkfz zu kommen. Ein letzter verzweifelter deutscher Angriff, wurde durch den Flammenwerfer des T-34 im Keim erstickt.

 

Zusammenfassung:

Der T-34 sowie die Kavallerie haben ganz eindeutig den Ausschlag zum Sieg gegeben, da sie nahezu im Alleingang gute 600 Punkte der Deutschen erledigten. Entscheidend war auch der glückliche Flammenwerfer-Angriff in der 2. Runde, der dem deutschen Veteranentrupp am Missionsziel zum Verhängnis wurde und so das SdKfz früh für die Angreifer frei gab.

Wir hatten eine Menge Spaß und auch wenn es ziemlich eindeutig ausging, war es bis zum Ende spannend! Ein Dankeschön nochmals an Woody für die Gastfreundschaft und die Verpflegung.

 

Ein paar Impressionen vom Kriegsberichterstatter vor Ort, der die siegreichen Truppen nach dem Kampf ablichtete:

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