[Tutorial] Multibases selbst gestalten

Veröffentlicht: März 23, 2018 in Tutorials

Wer nicht ausschließlich Skirmisher-Systeme spielt, ist sicher schon einmal über die Möglichkeit gestolpert Multibases zu nutzen. Gemeint sind große Bases, auf denen mehrere Einheiten Platz haben.

Anhand eines Multibases für meine Kings of War Zwerge, möchte ich euch heute zeigen, dass die Herstellung eines solchen Bases kein Hexenwerk ist.

Um Anzufangen benötigen wir eine Grundplatte. Hier gibt es viele verschiedene Varianten. Denkbar sind hier MDF/Holz, Plasticcard, Architekturpappe usw. Diese müsst ihr dann nur noch in die für euch gewünschte Größe schneiden/sägen. In diesem Beispiel hier, nutze ich die Kunststoff Movement-Trays von Mantic, die in Abmessungen von 200x80mm (und größer) erhältlich sind. Auf der einen Seite haben sie eine Bodentextur (siehe Bild) und auf der anderen abgetrennte Rahmen, die zum platzieren einzelner Miniaturen gedacht und gleichzeitig Schnitthilfen sind. Diese nehme ich auch in Anspruch und teile die Platte in der Mitte, um 2 Bases a 100x80mm zu erhalten. Die typische Größe für ein Kings of War Regiment.

Als nächstes bringen wir Erhebungen auf, bzw. eine grobe Grundform. Dies könnt ihr durch Korkplatten, Rinde, Schieferplatten, Steine, Pappe oder so wie ich, mit Styrodur erreichen. Ich nehme mir einen Streifen Hartschaum-Überschuss und schneide mir 2 Stücke heraus.

Diese werden an den Kanten abgeflacht, um später einen sanfteren Übergang zur Grundplatte zu ermöglichen. Mit einem Bastelmesser/Skalpell schrägt ihr alle 4 Seiten ab. Das muss nicht wer weiß wie genau sein. Es lässt sich im nächsten Schritt alles überdecken! Klebt eure Stücke nun so wie ihr wollt auf euer Base.

Nach dem Trocknen schnappt ihr euch Spachtelmasse oder einen anderen „Filler“. Ich habe im Beispiel Fertigspachtel aus der Tube genommen. Diesen bringt ihr um eure Erhebungen herum auf.

Jetzt nehmt ihr euch ein Hilfsmittel zur Hand, um alles sauber zu verspachteln. Sollte eure Masse zu hart/schlecht zu bearbeiten sein, gebt etwas Wasser hinzu. Streicht die Masse gründlich über die Styrodurstücke und verspachtelt alles sauber.

Für einen Hügel mit durchbrechendem Fels, streicht ihr die Seiten schön glatt und gebt der Masse auf der Oberseite Struktur. Ihr könnt auch Teile der Seiten eine Struktur verpassen, um eine Felskante zu erschaffen.

Wenn alles trocken ist, kommt die Allzweckwaffe eines jeden Hobbyisten zum Einsatz: Der Holzleim! Verteilt diesen überall dorthin, wo ihr später Sand und Gras haben wollt und lasst raue Felskanten aus.

Nun wird das gesamte Base mit Sand bestreut. Solltet ihr Stellen übersehen haben, arbeitet ihr diese nach. Auf dem Bild ist gut die ausgesparte Felsoberfläche zu sehen.

Ist auch hier der Trocknungsprozess abgeschlossen, wird grundiert. Ob mit Spray oder blanker Farbe ist euch überlassen. Ich habe hier mit schwarzer Abtönfarbe gearbeitet.

Als Grundton für den Erdboden nutze ich einen dunklen Braunton, hier „Chocolate Brown 70872“ von Vallejo. Für den Fels „Uniform Grey“ von Army Painter. Die Farben trage ich dabei nicht komplett auf, sondern streiche etwas Farbe in einem Tuch ab. Nicht so viel wie beim Trockenbürsten, aber schon eine spürbare Menge. So gelingen euch fließendere Farbübergänge.

Im nächsten Malschritt folgen die Highlights. Ich nutze für den Erdboden „German Camo Beige WWII 70821“ von Vallejo und „Ash Grey“ von Armypainter für den Fels. Im Anschluss folgt eine weitere Schicht mit beiden Farben, denen aber etwas(!) weiß beigemischt wurde. Auf dem Foto ist der Schritt mit den unvermischten Farben zu sehen.

Nun nehmt ihr euch euer gewünschtes Grasstreu und klebt auch dieses mit Holzleim fest. Hier und da lasst ihr etwas Erdboden durchgucken, um das Base aufzulockern. Ihr könnt anschließend auch kleinere Kieselsteine an den Felshängen anbringen, Korkschnipsel oder echte Steine auf das Base kleben.

Es folgen die „Tufts“ eurer Wahl.

Nun wird noch der Baserand in der Farbe eurer Wahl bemalt und ihr seid fertig! Jetzt müsst ihr nur noch eure Miniaturen aufkleben.

Ich hoffe, ihr konntet mit dem Tutorial etwas anfangen und es ist alles gut nachzuvollziehen.

 

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Armeeaufbau Kings of War Zwerge #1

Veröffentlicht: März 19, 2018 in Kings of War

Seit einiger Zeit hat mich massiv das Fantasyfieber gepackt, was man anhand der letzten Beiträge hier auf der Seite auch sicherlich deutlich erkennen kann. Da ich mir passend zum Frühjahr vorgenommen habe, meinen Berg an unbehandelten Miniaturen zu entschlacken, habe ich ein weiteres Projekt aus dem Boden gestampft: Zwerge für Kings of War.

Bereits letztes Jahr habe ich im Rahmen einer Tauschaktion einen ganzen Batzen (ca. 200) Zwerge von Mantic bekommen, die seitdem im Schrank verstauben… Für den Anfang und somit bis zum ersten Spiel, habe ich mich für eine Zusammenstellung von ca. 750 Punkten entschieden. Diese 750 Punkte sollen den absoluten Kern meiner kurzbeinigen Armee bilden und setzen sich daher überwiegend aus „Standardtruppen“ der Zwerge zusammen.

 

Die genaue Liste sieht wie folgt aus:

  • Regiment Eisenkrieger 110 Pkt + Wurfbulldogge 10 Pkt = 120 Pkt
  • Regiment Eisenkrieger 110 Pkt + Wurfbulldogge 10 Pkt = 120 Pkt
  • Regiment Schildbrecher 130 Pkt + Wurfbulldogge 10 Pkt = 140 Pkt
  • Trupp Berserker = 125 Pkt
  • Trupp Eisenwache mit Musketen = 115 Pkt
  • Eisenspuckerkanone = 110 Pkt

Gesamt also 730 Punkte, die noch 20 Punkte für besondere Gegenstände offen lassen.

 

Habe ich bei meinen Goblins noch eine Einzelbasierung vorgenommen und sie dann auf magnetisierte Regimentsbases gestellt, habe ich mich bei den Zwergen für Multibases entschieden. Das erste Mal überhaupt, möchte ich erwähnen. Diese Entscheidung hatte gleich 3 Gründe. Die Zwerge von Mantic sind von sehr breiter Statur und haben raumübergreifende Posen, die eine Anordnung mit 20 Kriegern pro Regiment sehr schwierig machen und eine passgenaue Aufstellung erfordern. Mehrfach habe ich überlegt, wie ich mir kenntlich mache, wo welcher Zwerg in den Formationen hinkommt… Das kam einem Puzzle gleich. Desweiteren empfinde ich Multibases als optisch sehr ansprechend, sind es doch kleine Minidioramen, an denen man viel ausprobieren und sich ein bisschen austoben kann. Nicht zuletzt spart man sich Arbeit, denn man braucht schlicht nicht 20 Modelle zu bemalen.

Der letzte Punkt ist vielleicht noch eine gesonderte Erläuterung wert. Ich habe mich entschieden, genau 12 Zwerge pro Regiment aufs Base zu stellen, die in 3 Reihen a 4 Krieger angeordnet sind. Trupps hingegen haben 5 Modelle in einer Reihe. Die Begründung ist schlicht und ergreifend der nötige Platz. Es sieht in meinen Augen dennoch nach einer ordentlichen Kampfformation aus und man kann noch ein bisschen mit den genauen Postionen der Zwerge experimentieren. Außerdem sind Zwerge für mich recht elitäre Krieger, die keine Massen an Soldaten brauchen, um ihren zahlreichen Feinden ebenbürtig zu sein.

Kommen wir zur Base selbst. Hier hatte ich eigentlich geplant, sie in Anlehnung an ihr Leben unter Tage, ebenso wie meine Goblins, mit einem steinigen Höhlenboden auszustatten. Gleich 2 Armeen mit dem selben Basedesign zu haben, war mir dann aber doch zu langweilig. Letztlich bin ich auf den Trichter gekommen, die Zwerge einfach VOR dem Eingang in eine ihrer Minen darzustellen und nicht DARIN. Also recht hügelig und mit etwas Geröll und Steinen versehen. Dann kam noch die Erinnerung an die Herr der Ringe Filme und somit an die Landschaft Neuseelands dazu und ich hatte eine Vorstellung davon, wie sie aussehen sollen.

Das Farbschema der Kleidung hat mich ebenfalls eine Weile ruhelos umhergetrieben. Der erste Farbtester in blau-weiß hatte einen eher bayrischen Charakter, unterstrich aber ganz gut den Hochmut der kleinen Wadenbeißer. Letztlich wirkten sie mir aber zu sauber und „menschlich“. Der zweite Versuch war weiße Farbe mit einem dunklen Rotton zu verbinden und siehe da, das Ergebnis gefiel mir schon deutlich besser! So wirken sie etwas dreckiger und aggressiver, was zwar von meiner Ursprungsidee abwich, mir aber dennoch gefiel. Der Eindruck wird nochmal durch einen dunklen Metallton verstärkt, der ebenfalls sehr präsent ist.

Der angesetzte Malstandard entspricht denen der Goblins und hält die Waage aus Optik und Schaffbarkeit im Angesicht der Anzahl an Modellen.

 

Letztlich hoffe ich, das man alle diese Gedanken und Ideen am Ende auch an den Modellen sehen kann. Nun aber ohne weitere Umschweife zu den ersten Fotos fertiger Einheiten.

 

Hier zu sehen Peipers* 1. Infanterie, die im Falle des Falles mit der 2. Infanterie verbunden werden kann, um aus den beiden Regimentern eine Horde zu machen. Daher auch die gleiche Heraldik auf den Schilden. (*Name ist Platzhalter)

Es folgt Peipers* 2. Infanterie. Der gefallene Zwerg ist Teil der Gussrahmen und macht sich sicher auch gut, um Bases anderer Völker zu „zieren“ oder Verlust- bzw. Wundenmarker darzustellen.(*Name ist Platzhalter)

Zum Schluss die beiden Wurfbulldoggen, die den Regimentern angegliedert sind. Der Braune hat dabei die Fellzeichnung der Bulldogge meiner Familie bekommen, um die Identifizierung mit der Armee ein wenig zu stärken. 😉

 

Mehr Bilder wie immer in der Flickr-Galerie!

 

Mit wild krächzendem Geschrei wurde Skrigg Eisenwanst vom nächtlichen Wachtposten unsanft aus dem Schlaf gerissen. „D-d-d-da sin´wandelne Bäume, Boss!“ Skrigg rieb sich kurz seinen voluminösen Bauch, ehe er sich auf die Füße hievte. Er blickte gen Osten und sah im fahlen Mondschein die wogenden Baumkronen. Er rieb sich die Augen und gab anschließend mit lautem Brüllen den Befehl, Kampfbereitschaft herzustellen.

Sichtbar müde, mit kleinen Augen, schief sitzender Kleidung und gerade so erkennbarer Formation, reihten sich seine Untergebenen in der Dunkelheit auf.

Während die Nayaden und Bäume weiter auf die grüne Horde zumarschierten, gab Skrigg den Befehl zu schießen. Die Bogenschützen eröffneten das Feuer. Allerdings traf nur ein einziger Pfeil die Baumkrieger, was vermutlich an der Dunkelheit und der immer noch nicht abgeschüttelten Müdigkeit lag. Die Speerschleuder verfehlte sogar gänzlich ihr Ziel. Skrigg wurde rasend vor Wut, als er so viel Unvermögen unter seinen Fernkämpfern sah. Er legte selbst auf die sich bewegenden Bäume an und versenkte gleich 3 Pfeile tief in deren Holz, was dafür sorgte, dass ein Baum in der Mitte auseinanderbrach und einen weiteren unter sich begrub. Der verbliebende Baumkrieger sah dies und suchte sein Heil in der Flucht. Skrigg senkte seinen Bogen und seine Miene erhellte sich minimal. Huldigendes Händegeklapper war aus den Reihen der Bogenschützen zu vernehmen.

Er deutete mit einer Handbewegung seiner Infanterie vorzurücken. Unterdessen legten die Bogenschützen auf die sich zeigenden Wyrmreiter an. Abermals traf lediglich ein Pfeil, der sich unversehens in den Oberarm einer Nyade bohrte. Skrigg nahm wieder selbst das Ziel unter Feuer und traf mit 2 seiner 3 Pfeile. Ein getroffenes Reittier wand sich vor Schmerzen, doch die verbliebenen Reiter näherten sich weiterhin. Die Speerschleuder schließlich, hob mit einem Bolzen gleich 2 Reiter aus ihren Sätteln, was den Ansturm im Keim erstickte. Trotz Dunkelheit ein hervorragender Tag für die Fernkampfabteilung!

Auf der rechten Flanke erreichten die Schlundbestien und der Goblinmob die zwischen den Bäumen auftauchenden Echsenmenschen. Erste Sonnenstrahlen begleiteten den heftig entbrennenden Nahkampf. Nach einer Weile lösten sich die Kontrahenten, um sich zu sammeln. Durch herbe Verluste demoralisiert, harrten die Echsen nur noch aus und warteten auf den erneuten Angriff der sich gegenseitig aufputschenden Goblins.

Während die Sonne sich daran machte den neuen Tag einzuläuten, kam es auch auf der linken Flanke zu einem  Handgemenge zwischen den Trollen und einem Regiment Schützen der Nayaden. Die Fernkämpfer der Grünhäute legten nun gemeinschaftlich auf den näher kommenden Erdelementar an und verursachten wahrscheinlich durch das Sonnenlicht einige Treffer. Die rechte Flanke überrannte währenddessen die Echsenmenschen.

Die Schützen der Nayaden hielten lange stand, mussten sich letztlich aber auch dem brutalen Druck der Trolle ergeben und wurden größtenteils erschlagen. Auch der Hex, die goblinische Art einen Zauberer zu betiteln, wirkte seine Sprüche nun auf das große steinerne Elementarwesen in der Mitte. Unter dem stetigen Hagel von Pfeilen, Bolzen und Blitzzaubern, zerbrach das Geschöpf schließlich in viele kleinere Steine.

Als die Sonne die Anhöhe und somit auch Skrigg erreichte, war die Schlacht geschlagen. Staub und Rauch erhob sich aus den aufgewühlten Böden und suchte sich seinen Weg zwischen Leibern und Geröll hinweg gen Himmel. Während seine Bogenschützen gehässige Sprüche und Wortwitze über Kleinholz und Steinchen über das Schlachtfeld gröhlten, nickte Skrigg zufrieden. Schließlich deutete er seinen niederen Artgenossen mit einer Handbewegung zu schweigen und sprach zu ihnen: „Un jetz legän wir unz allä wieda hin!“

 

Waldplatte

Veröffentlicht: März 4, 2018 in Gelände

Über 100 Abonennten und „Gefällt mir“ Angaben auf Facebook, wow! Ich bin wirklich begeistert und freue mich sehr über so viel Interesse. Kurz sacken lassen. Atmung beruhigen. Jetzt gehts weiter.

Es gehört ja mittlerweile zum guten Ton, einen Spezialbeitrag diesem Anlass entsprechend zu veröffentlichen und ohne weiter groß herumzuschnacken, gehen wir zu genau diesem über!

Ich habe, eigentlich für die Do or Dice 2018 in Rendsburg, bereits im letzten Jahr eine neue Platte für das The Walking Dead Tabletop gebaut. Diese wollte ich eigentlich erst vorstellen, wenn die Veranstaltung näher rückt. Da ich aber spontan meine Präsentation geändert habe, kann ich die Platte nun doch anderweitig vorzeigen…

Ich wollte immer schon eine reine Waldplatte bauen, da ich sowohl von den ländlichen Kapiteln im Walking Dead Universum sehr angetan bin, als auch im wahren Leben Wäldern viel abgewinnen kann. Dabei war mir wichtig, die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten bzw. Waldzonen einigermaßen auf die Platte zu bringen. Die kompakte Größe von ca. 65x70cm lässt einem dabei kleinste Details umsetzen, ohne dass sie für das Auge verloren gehen.

So kann man (hoffentlich) gut die vielen verschiedenen Streugrassorten und Büsche auf der Platte und die unterschiedlichen Tiefen und Farbverläufe im Bachbett erkennen. Zusammen mit den Minidioramen auf den Baumbases, entsteht auf diese Weise ein kleines Biotop.

Mehr Bilder wie immer in der Flickr-Galerie!

Totem und Palisaden der Goblins

Veröffentlicht: März 3, 2018 in Gelände

Die Tactica 2018 liegt hinter uns (Bilder findet ihr übrigens hier) und wie jedes Jahr fanden auch wieder einige Einkäufe ihren Weg in den heimischen Hobbyraum. Dabei kamen mir auch nochmal einige Einkäufe aus dem letzten Jahr in den Sinn. Neben zahlreichen Goblins waren darunter auch Geländestücke von Minimonsters.eu

Darunter waren die auf dem Beweisbild vom letzten Jahr ganz unten zu sehenden Palisaden und das Totem. Eigentlich handelt es sich dabei um Gelände für Orks, aber ich denke für meine Goblins sind sie ebenso passend. 1 Jahr waren sie in meinem Besitz und haben bis dato keine Farbe gesehen. Da ein weiteres Kings of War Spiel anstand, bot sich mir die Gelegenheit, endlich Farbe aufzutragen.

Ich habe mich für eine sehr natürliche Farbgebung entschieden. Nichts rot, nichts gelb, nichts blau, nur Holz und Gestein. Die einzelnen Komponenten wurden zudem leicht gealtert und variabel bemalt, um dem goblinischen Sinn für Ordnung Rechnung zu tragen.

Mehr Bilder wie immer bei Flickr!

 

 

Dungeon Saga #6

Veröffentlicht: März 1, 2018 in Reviews

Mit dem heutigen Beitrag schließe ich das Dungeon Saga Projekt vorerst ab. Zu sehen gibt es die letzten paar Einrichtungsgegenstände, die noch keine Farbe bekommen haben. Zu den Fässern, den Truhen und dem Tisch sage ich mal nichts, da es sich lediglich um farblich veränderte Varianten der bereits gezeigten Objekte handelt. Die Miniaturen hier sind wieder relativ einfach aber dem Gesamtkonzept eines feuchten, dunklen Verließes entsprechend bemalt.

Die Bücher im Bücherregal wurden teilweise mit der „Wetblending“-Technik bepinselt, bei der 2 noch feuchte Farben „ineinander“ gemalt werden, um feinere Übergänge zu erreichen. Dadurch und durch ein punktuelles Auftragen stark verdünnter Farbe, kann man wunderbar ein abgegriffenes Äußeres an Rändern und den Buchrücken erreichen.

 

 

Der Waffenständer hat zum einen durch Rosteffekte die gewünschte Alterung erhalten, aber auch durch angedeuteten Schimmel in den Ecken des Holzes. Der Schimmel ist nichts anderes als ein sehr kräftig verwendetes dunkles Wash. Wenn die Farbe austrocknet und man sie dick genug aufgetragen hat, bildet sich eine weißliche Oberfläche an den besagten Stellen, die dunkel eingefasst ist. Ideal für fortgeschrittenen Schimmelbefall und ähnliches. Die Heraldik der Schilde wurde mit Pigmenten verwittert, was auf dem Bild leider schlecht zu erkennen ist.

 

Die komplett bemalte Dungeon Saga Grundbox und weitere Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie!

 

 

 

Dungeon Saga #5

Veröffentlicht: Februar 22, 2018 in Allgemein, Dungeon Saga

Am heutigen Tage gibt es lediglich ein kleines Update zum Mobiliar von Dungeon Saga. Die Verwitterung wurde so gestaltet, dass sie denen der Türen und Tore entspricht.

Die Deckel der Kisten sind übrigens abnehmbar. So kann man wunderbar anzeigen, ob sie bereits geplündert wurden.

Die Bilder gibt es wie viele weitere ebenfalls, wie immer auch bei Flickr!

 

Dungeon Saga #4

Veröffentlicht: Februar 17, 2018 in Allgemein, Dungeon Saga

Nach all den Miniaturen der letzten Zeit, war es schön, mal wieder Geländestücke (im weitesten Sinne) auf dem Maltisch zu haben. Wenn es sich dabei dann sogar um Geländeteile für mein aktuelles Dungeon Saga Projekt handelt, umso besser! Gemeint sind die zahlreichen Türen, Truhen, Fässer und weiteren Objekte, die in einem typischen Dungeon nicht fehlen dürfen.

Im ersten Schwung des Dungeon Saga Mobiliars geht es allerdings noch nicht um die ründlichen Holzkonstruktionen und anderes Innenleben, sondern um die Hindernisse, die uns immer wieder ein schnelles Vorrücken in den dunklen Gängen verwehren und beim Öffnen stets ein Gefühl von Vorsicht und Euphorie auslösen. Gemeint sind die Türen und Tore. (Plus einiger Extras)

Um die Atmosphäre dunkler, feuchter und überwiegend verlassener Gewölbe einzufangen, wurden sämtliche Objekte stark gealtert. Ich habe versucht mit relativ einfachen Mitteln die gesamte Palette der „Modrigkeit“ aufzufahren, um den Verfall und mangelnde Pflege darzustellen. Dazu gehören Schmutzansammlungen, feuchte und moosige Stellen sowie Rostablagerungen an Metallteilen. Dabei habe ich allerdings darauf geachtet, es nicht zu übertreiben. Der Brunnen wurde mit einem auf Acryl basierendem Wassereffekt versehen, um das kühle Nass in Szene zu setzen. Weitere Bilde gibt es wie immer in der Flickr-Galerie! 

 

 

Dungeon Saga #3

Veröffentlicht: Februar 13, 2018 in Dungeon Saga

In Teil 3 des Dungeon Saga Projekt´s präsentiere ich euch meine 4 Helden aus der Grundbox.

Auch hier war ich mit dem Design und dem Guss der Miniaturen sehr zufrieden, da auch sie diesen herrlich altmodischen Charme ausstrahlen. Der Magier war etwas verbogen, was sich aber, wie in einem vorherigen Teil bereits erwähnt, mit heißem Wasser beheben lies. Bei der Bemalung habe ich mich stark an den Originalen orientiert. Qualitativ habe ich es wieder so gehalten, wie ich es bereits bei „Zombicide“ gemacht habe und den Helden deutlich mehr Aufmerksamkeit als den Monstern geschenkt. Das heißt zu gut deutsch, dass sich mindestens 3 Farbabstufungen pro Farbe auf dem Modell befinden. Ich habe mir erlaubt, nochmals einen digitalen Effekt bei einem der Bilder einzufügen…

 

Rordin, zwergischer Krieger:

Madriga, elfische Waldläuferin:

 

Orlaf, menschlicher Barbar:

 

Danor, menschlicher Magier:

 

Mehr Bilder gibt es wie immer in der Flickr-Galerie

 

Armeeaufbau Kings of War Goblins #5

Veröffentlicht: Februar 3, 2018 in Allgemein, Kings of War

Bereits im Herbst letzten Jahres bekamen einige weitere Goblins Farbe und obwohl sie bereits bei einigen Schlachten dabei waren und sogar auf Schnappschüssen derselben abgelichtet wurden, habe ich es bis heute verpasst, ihnen Teil 5 des Armeeaufbaus zu widmen. Das wird hiermit nachgeholt.

Den Anfang macht die alte Speerschleuder von Games Workshop, die mir leider schon einmal heruntergefallen ist. Ich musste an etlichen Stellen nachbessern, da sich das Metall teils deutlich zeigte und durchschimmerte. Ich hoffe auf den Fotos ist nichts davon sichtbar. Sie trägt übrigens den klangvollen Namen „Stump´n Piekz´a“. So viele Zwerge hat sie bisher nicht gepiekst, aber immerhin ihre Punkte bei jedem Einsatz wieder hereingeholt.

 

Um die Mawbeasts oder Schlundbestien darzustellen, habe ich mich für Modelle der Firma Kromlech entschieden, da mir diese preislich und optisch sehr zusagten und ich bereits gute Erfahrungen mit anderen Resinkits der Polen gemacht habe. Die Original Manticmodelle finde ich zwar auch schick, aber den Preis von ca.30€ für 60 Punkte im Spiel einfach zu viel, selbst wenn es sich dabei um Zinnmodelle handelt. Ich besitze zwar eine Packung der Originale, habe sie aber in einem Sale für 15€ erstanden, was ich als deutlich fairer empfinde. Zurück zu den Miniaturen von Kromlech: Die an Squigs angelehnten Modelle sind etwas größer als ihre Vorbilder, aber ebenso detailliert. In einem Blister befinden sich 3 Modelle, die perfekt auf ein Kavalleriebase passen. Um bei der großen freien Fläche des Bases etwas Abwechslung hereinzubekommen, habe ich kleinere Felsformationen und die bereits bekannten Kromlech-Pilze hinzugefügt. Der größere Leuchtpilz besteht übrigens aus gepresstem Zellstoff, der in Form von Stiel und Hut und in diversen Größen im Bastelbedarf erhältlich ist.

 

Zum Abschluss präsentiert sich mein Obermotz, der in ehrfürchtiger Huldigung seines mächtigen Bauches, den Namen „Skrigg Eisenwanst“ trägt. Er ist zugleich der (vorläufige) Befehlshaber der Goblinarmee, der seine Horde bereits in mehreren Schlachten siegreich anführte. Er wusste bisher seinen (nicht am Modell sichtbaren) Bogen mit tödlicher Präzision zu führen (für Goblinverhältnisse versteht sich…) und konnte auch schon mit seiner moralerhöhenden Erscheinung die Flucht eines Regiments feigerer Artgenossen aufhalten.

Bei Zeiten geht es hier mit den grünen Horden weiter. Bis dahin gibt es noch mehr Bilder wie immer in der Flickr-Galerie!